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Rechtzeitig gegen Influenza schützen

Experten des Robert Koch-Instituts raten dazu, spätestens im November die Grippe-Impfung zu planen

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Die Grippeschutz-Impfung bewirkt, dass die Erkrankung bestenfalls nicht ausbricht oder zumindest einen milderen Verlauf nimmt. Foto: Myriam Zilles/Pixabay

(IPF) Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) raten dazu, spätestens im November an die Grippe-Impfung zu denken. Vor allem Risikopatienten sollten darauf achten, sich rechtzeitig gegen Influenza zu schützen. Die Impfung bewirkt, dass die Erkrankung bestenfalls nicht ausbricht, zumindest jedoch einen deutlich milderen Verlauf nimmt. Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) erinnert: Der Impfschutz muss in jeder Grippesaison erneuert werden.

 
Impfung nicht nur für Risiko-Patienten möglich
 
Grippeviren verändern sich durch kleine, zufällige Mutationen immer wieder. Entsprechend muss der Impfstoff für jede Grippesaison neu angepasst werden. Statistiken des Robert Koch-Instituts zeigen: Die Grippewelle begann in den vergangenen Jahren meist um die Jahreswende und dauerte bis Ende März. Bis sich nach der Impfung der Schutz aufbaut, vergehen etwa zehn bis 14 Tage. 
 
Bei einem Impftermin im November bleibt in der Regel noch ausreichend Zeit, das Immunsystem gegen die Erreger zu wappnen. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt eine Grippeimpfung für alle Personen ab 60 Jahre, Schwangere, chronisch Erkrankte, Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen sowie für medizinisches Personal und alle, die mit Risikopersonen im selben Haushalt leben. Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen die Krankenkassen die Impfkosten auch in anderen Fällen. Einige Kassen zahlen ihren Versicherten die Impfung grundsätzlich.
 
Weltweite Labortests ergeben Impfstoff
 
Um eine möglichst umfassende Schutzwirkung zu erzielen, haben in der bevorstehenden Grippesaison erstmals auch gesetzlich krankenversicherte Patienten Anspruch auf einen Vierfach-Grippeschutz. Der Impfstoff enthält Antigene gegen vier Bestandteile der Virus-Varianten, die für die kommende Saison erwartet werden. Welche das sind, ergibt sich aus der Analyse von Influenzaviren in Referenzlaboratorien auf der ganzen Welt. In Deutschland ist das am Robert Koch-Institut angesiedelte Nationale Referenzzentrum für Influenza zuständig. Die Daten gehen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die darauf aufbauend die Zusammensetzung des Impfstoffs entwickelt. 
 
Alle Auskünfte zur Grippe-Impfung erhalten Patientinnen und Patienten auch bei ihrem Hausarzt beziehungsweise ihrer Hausärztin
Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt „Impfschutz“. Es kann im Internet unter www.vorsorge-online.de kostenlos heruntergeladen und bestellt werden. Weitere Bestellmöglichkeit: Postfach 12 44, 63552 Gelnhausen (dabei unbedingt den Titel, Namen und vollständige Adresse angeben).