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Heidelberg City

Viele gute Aussichten im 
Karlstorbahnhof

Musikalische Entdeckungen und Theaterreihe im November

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Pianist Kai Schumacher spielt am 7. November im Karlstorbahnhof (Saal). Foto: pm

Heidelberg.
Mit Prêt à écouter wirft der Karlstorbahnhof im November einen optimistischen Blick in die Zukunft: An sieben Abenden präsentiert das Festival spannende Neuentdeckungen und richtungsweisende Impulse für die aktuelle Popkultur. Zudem geben das Enjoy Jazz Festival und die Reihe Einzelstücke der Heidelberger Theatertage noch einmal alles und die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage leisten einen Beitrag zu dem von Max Czollek initiierten Kongress „Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur“.

Einfach mal hinsetzen und zuhören: das Grundkonzept des Prêt à écouter Festivals im Karlstorbahnhof passt in heutigen Zeiten besser denn je. Dass dabei spannende musikalische und auch literarische Entdeckungen auf dem Programm stehen, versüßt die aktuell oft unfreiwillige Entschleunigung. Kai Schumacher sorgt am 7. November für die passende Einstimmung. Der klassisch ausgebildete Pianist ist ein Meister der stilistischen und musikalischen Grenzüberschreitung, der Vergleiche mit Nils Frahm nahelegt.

Ab dem 19. November geht es dann Schlag auf Schlag, Better Person erweitert den Indie Pop um bittersüße Sounds, Skemer (20. November) loten die Grenzen des Dark Wave aus, P.A. Hülsenbeck und Sin Maldita (21. November) experimentieren mit Elektronik- und Jazz-Sounds. Am 24. November steht mit Rapperin Ebow eine der spannendsten Stimmen des deutschsprachigen Hip Hop auf der Bühne. Songwriterin Catt beweist am 27. November, warum sie als eins der vielversprechendsten Talente der deutschen Musikszene gehandelt wird. Am 29. November stellt zu guter Letzt Autorin Paulina Czienskowski ihren Debütroman „Taubenleben“ vor und spricht mit der studentischen Initiative Querfeldein Heidelberg e.V. über Literatur und Lebensgefühle.

Unter dem provokant gemeinten Titel „Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur“ kuratiert Autor Max Czollek einen noch bis zum 9. November laufenden dezentralen Kongress. In diesem Rahmen laden die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage am 02. November in einem Diskussionsabend mit Kulturschaffenden dazu ein, Kulturinstitutionen und Rassismuskritik aus einer jüdisch-muslimischen Perspektive zu betrachten.

Enjoy Jazz bringt mit einem bereits fast ausverkauften Doppelabend des Sepalot Quartets (5. November), einem ausverkauften Doppelkonzert des Silje Nergaard Duos (8. November) und einem langersehnten Konzert der belgischen Jazzsängerin Shama Bongo (11. November) drei Konzerthighlights auf das Karlstorbahnhof Programm.

Die Theaterreihe „Einzelstücke“ feiert zu ihrem Abschluss die lebendige Freie Theaterszene mit einer Vorstellung des Theater Fletch Bizzel aus Dortmund am 6. November sowie einem Gastspiel der Berliner Performancegruppe so Mermaids am 13. November.

Wer übrigens selbst gerne auf der Theaterbühne steht, ist ab Freitag, 20. November eingeladen zu einem „Drei Tage Theatertrip“, der den Auftakt zur Gründung einer Generationentheatergruppe im TiKK bildet.

Das vollständige Programm und alle Informationen, auch zum Online-Ticketshop, gibt es unter www.karlstorbahnhof.de

Theaterflatrate für 
Studierende

Theater und StuRa starteten Testlauf

Heidelberg.
Alle Studierenden der Universität Heidelberg haben ab sofort die Möglichkeit, kostenlos und beliebig oft ins Theater zu gehen! Während des Testlaufs für die Theaterflatrate im Wintersemester 20/21 können Studierende ab zehn Tage vor der jeweiligen Vorstellung eine Freikarte an der Theaterkasse erhalten. Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Premieren, Sonderveranstaltungen, Lunch-, Familien-, Piccolo- und Bachchor-Konzerte.
Studierende können die Karten an der Theaterkasse, per E-Mail, telefonisch oder online buchen. Sollten online keine Karten mehr verfügbar sein, lohnt es sich dennoch, sich an der Theaterkasse nach Restkarten zu erkundigen. Für die Buchung im Webshop wird zusätzlich der Aktionscode „Flatrate“ benötigt. Sowohl bei Buchung der Karte an der Kasse als auch beim Einlass zur Vorstellung muss der Studierendenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt werden.

Wer zu zweit ins Theater gehen möchte, kann die Karten am schnellsten online buchen. Einzelplätze lassen sich auf Grund der notwendigen Abstände derzeit nur telefonisch oder per E-Mail reservieren.

Nach dem Testlauf und seiner Evaluation können die Studierenden im kommenden Semester in einer Urabstimmung entscheiden, ob sie für eine minimale Erhöhung ihres Semesterbeitrags auch in Zukunft kostenlos und so oft sie wollen ins Theater gehen möchten.

Weitere Informationen und Tickets gibt es online unter www.theaterheidelberg.de oder an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, Telefon 06221/5820000, E-Mail tickets@theater.heidelberg.de

Ernstes und Kurioses

FUSK am Samstag im DAI Heidelberg

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Das Quartett FUSK ist am Samstagabend Gast des Jazzclub Heidelberg im DAI. Foto: pm

Heidelberg.
FUSK – das sind Kasper Tom (Schlagzeug, Komposition), Andreas Lang (Bass), Tomasz Dabrowski (Trompete) und Rudi Mahall (Bassklarinette) – glänzen mit Spielwitz und Ideenreichtum. Das Quartett spannt einen Bogen von einprägsamen Melodien über komplexe Strukturen, hin zur expressiven Auflösung der Muster. Hier regieren Ernstes und Kurioses gemeinsam, der Umgang mit den Themen- und Tonmaterial ist stets spielerisch und damit sehr erfrischend. Ein wahrer Ohrenschmaus.

Am Samstag, 31. Oktober, um 20 Uhr setzt der Jazzclub Heidelberg sein Herbstprogramm  im DAI Heidelberg, Sofienstraße 12, mit einem Konzert des Ensembles FUSK fort. Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro (ermäßigt 12 Euro), die wegen begrenzter Platzzahl vorher unter E-Mail 
ticket@jazzclub-heidelberg.de reserviert werden sollten.

Auf der Website des Jazzclubs Heidelberg www.jazzclub-heidelberg.de kann auch ein PDF-Formular heruntergeladen werden, auf dem die Besucherinnen und Besucher ihre Daten eintragen können.

Bequem zum Schloss und auf den Königstuhl

Heidelberger Bergbahnen: Der Winterfahrplan gilt bis März 2021

Heidelberg.
Die Heidelberger Bergbahnen fahren wieder nach dem Winterfahrplan. An der Talstation Kornmarkt startet die erste Bahn um 9 Uhr in Richtung Schloss und Molkenkur, die letzte Bergfahrt ist um 17.10 Uhr. Von der Molkenkur abwärts fährt die letzte Bahn um 17.40 Uhr. Die unteren Bahnen sind im Zehnminutentakt unterwegs. Auf der oberen Bergbahnstrecke zwischen Molkenkur und Königstuhl fahren die Bahnen alle 20 Minuten.

Die erste Bahn talwärts fährt um 9.08 Uhr von der Station Königstuhl, die letzte Bahn um 17.28 Uhr. Der Winterfahrplan gilt bis zum 31. März 2021. Alle Abfahrtszeiten unter www.bergbahn-heidelberg.de

Halloween: Keine Partys feiern oder von Haus zu Haus ziehen

Gesundheitsamt rät Gruppen davon ab

Rhein-Neckar-Kreis.
„Süßes oder Saures“: Die bei Kindern inzwischen beliebte Tradition, zu Halloween (31. Oktober) verkleidet – oftmals in Gruppen – von Haus zu Haus zu ziehen und Süßigkeiten einzufordern, wird wegen der Coronavirus-Pandemie dieses Jahr vielerorts kritisch gesehen.

Auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, rät im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen, in diesem Jahr am besten ganz auf diese gewohnte Tradition zu verzichten. Entsprechendes gilt auch für Halloween-Partys von Jugendlichen und Erwachsenen.

„Nicht alles, was nach Verordnung noch erlaubt ist, ist epidemiologisch unbedingt sinnvoll. Wir befinden uns nun einmal inmitten einer Pandemie“, appelliert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, an die Vernunft und das Verständnis von Halloween-Fans, den Brauch in diesem Jahr besser nur in der Kernfamilie zu feiern.