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Frosch
 Der Spruch der Woche
von unserem
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Eine Kuh namens Liesel

Heidelberg. Das Dresdner Figurentheater ist am Samstag, 19. Oktober, um 15 Uhr, im Kulturfenster, Kirchstraße 16 zu Gast. Zur Aufführung kommt das Stück „Eine Kuh namens Liesel“, geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Die Kuh Lieselotte lebt zusammen mit Hühnern auf einem Bauernhof und die Bäuerin ist wie eine Mutter zu ihr. Aber auch den Postboten Heiner findet die Bäuerin nett und wenn sie ihn zum Kaffeetrinken ins Haus einlädt, hat keiner mehr Zeit für Lieselotte.

Eigentlich ist die Lieselotte ja lieb, aber plötzlich lauert sie dem Postboten auf, um ihn zu erschrecken. Der arme Kerl hat schon Albträume. Das muss sich ändern, denkt er sich. Er packt für die Lieselotte ein Paket und erlaubt ihr die Post auszutragen. Leider geht alles schief und Lieselotte bekommt eine schlimme Erkältung. Die Bäuerin und Heiner kümmern sich um Sie und am Ende hat Lieselotte zwei dicke Freunde.

 
Der Eintritt kostet 6 Euro für Kinder und 8 Euro für Erwachsene. Karten gibt’s im Kultufenster, Telefon 06221/13748-78 und online auf www.kulturfenster. de/kinder.php.

Angebote rund um den Welt-Diabetes-Tag

Heidelberg. Der Begriff Diabetes ist vielen Menschen bekannt. Die Stoffwechselerkrankung ist eine weitverbreitete Volkskrankheit. Das Risiko daran zu erkranken, lässt sich mit präventiven Maßnahmen, zu denen auch eine gesundheitsfördernde Lebensweise gehört, senken. Wer bereits erkrankt ist, kann mit einem gesunden Lebensstil viel zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. 
Rund um den Welt-Diabetes-Tag gibt es Angebote, die über diese Erkrankung informieren. Die VHS ist als Mitglied im Netzwerk Diabetes Heidelberg in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen zum Thema beteiligt. Ein kostenfreier Vortrag am Montag, 21. Oktober, um 19 Uhr im Saal der Volkshochschule stellt neueste Forschungsergebnisse vor, informiert über die Vorteile einer gesunden Lebensweise und darüber, welche sinnvollen Diäten es gibt.

Außerdem gibt es Tipps, wie man Diabetes vorbeugen kann. Referent ist PD Dr. Erhard Siegel, Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe, Gastroenterologe und ärztlicher Direktor des St. Josefskrankenhauses. 
Ein Eltern-Kind-Kochkurs am Samstag, 16. November, steht unter dem Motto „Löwenstark und kerngesund“. Hier wird beim gemeinsamen Kochen ganz direkt praktisches Wissen zu gesunder Ernährung mit weniger Zucker vermittelt. Mutter oder Vater und je ein Kind (von 6 bis 12 Jahre) erleben, wie unkompliziert und dennoch lecker gesundes Kochen sein kann. Der Kurs findet in der Volkshochschule statt. Eine Voranmeldung unter Telefon 06221/911971 ist erforderlich (Anmeldeschluss ist am 14. November). 

Okzitanischer Tag – Journée de l‘Occitanie

Heidelberg. Okzitanisch ... nie gehört? Wer nun eher an Märchen denkt und ferne, vergangene Welten, liegt gar nicht so falsch, denn okzitanische Märchen werden auch heute noch erzählt und verweisen auf das südliche, romanisch geprägte Frankreich mit seiner reichen kulturellen Tradition. Gleichzeitig handelt es sich bei „Okzitanie“ um eine seit 2016 neu geschaffene Verwaltungsregion Frankreichs. Beide Aspekte, das Alte wie das Neue, kann man beim Okzitanischen Tag, dem diesjährigen Schwerpunkt der Französischen Woche, der am Samstag, 19. Oktober, gemeinsam mit dem Interkulturellen Zentrum gefeiert wird, kennenlernen. 
 
Der Nachmittag beginnt mit einer Tagesausstellung, zu der bereits im Juli aufgerufen wurde: „Okzitanien in Wort und Bild“ – private Fotos, Gemälde und Texte zur Mittelmeerküste oder zu den Cevennen, zu Montpellier oder Toulouse, zum Boule-Spiel unter Platanen oder Wandern auf dem Jakobsweg werden bei diesem Mitmachprojekt zur südfranzösischen Region Okzitanien erwartet und mit einem Glas Crémant bei der Vernissage gefeiert. 
 
Die französische Generalkonsulin in Stuttgart, Catherine Veber, wird das Veranstaltungsprogramm um 15 Uhr eröffnen, das im Rahmen der bundesweit gefeierten Deutsch-okzitanischen Festwochen angeboten wird. Weiter geht es mit allerhand kulturellen Kostproben aus dem Süden: barocke okzitanische Tänze und Musik mit Flauto con bassi, kurze Vorlesemomente mit Legenden und aktuellen Texten zu Lebensgewohnheiten und zur Landschaft, Troubadour-Lyrik mit Ralph Dutli, Singen für alle mit Liedern aus dem Süden, Angebote für Kinder mit einem Gravur-Atelier und Clowninnen der Compagnie Doré, ein Gedankenausflug in den berühmten Botanischen Garten von Montpellier, vorgestellt von dessen Direktor Thierry Lavabre-Bertrand, kulinarische Stärkung mit südlichen Spezialitäten, spendiert von der Région Occitanie, Anleitung zum Boule-Spielen und zum Abschluss Partystimmung und gute Laune mit Klarinette, Geige und Akkordeon, dargeboten von den drei „Dormeurs du bal“ aus Montpellier. 
 
Der Okzitanische Tag – Journée de l‘Occitanie ist eine Veranstaltung der Französischen Woche in Kooperation mit dem Interkulturellem Zentrum und dem Montpellier-Haus mit Unterstützung der Deutsch-okzitanischen Festwochen und findet am Samstag ab 15 Uhr im Interkulturellen Zentrum, Bergheimer Straße 147, 69115 Heidelberg, statt, der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es auch unter www.französische-woche.de im Internet.

Wissenschaft allen zugänglich machen

International Science Festival – Geist Heidelberg startet zum 9. Mal – 18. Oktober bis 15. Dezember – hochkarätig besetztes Programm

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Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Jakob Köllhofer, Direktor des DAI Heidelberg und Festivalleiter. Foto: DAI
 

Heidelberg. Von Freitag, 18. Oktober, bis Sonntag, 15. Dezember, veranstaltet das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Heidelberg sein 9. International Science Festival – Geist Heidelberg und bringt in einem breitgefächerten Veranstaltungsprogramm wieder nationale wie internationale Spitzenkräfte, Nobelpreisträger und begabte Nachwuchsforscher aus allen Bereichen der Wissenschaft zusammen. Diese diskutieren mit einem breiten öffentlichen Publikum aus interessierten Laien und Experten die drängenden Fragen unserer Zeit. 
 
„Unser 9. International Science Festival – Geist Heidelberg setzt auf Neugierde und lustvolle Sachlichkeit. Geist Heidelberg bringt, was zählt“, so Jakob J. Köllhofer, Direktor des DAI Heidelberg und Festivalleiter. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner ergänzt: „Auch in diesem Jahr haben Jakob Köllhofer und sein Team wieder ein hochkarätig besetztes Festivalprogramm auf die Beine gestellt. Das DAI trägt dazu bei, dass die Stadt Heidelberg ihre Position als eines der weltweit wichtigsten Wissenschaftszentren weiter festigt. Es leistet einen wertvollen Beitrag zum intellektuellen wie interkulturellen Austausch und macht Wissenschaft allen zugänglich.
 
Den Auftakt zum Festival gibt am Freitag, 18. Oktober, um 20 Uhr der Biochemiker, Zellbiologe und Nobelpreisträger Sir Paul Nurse mit seinem englischsprachigen Vortrag „Science as Revolution“. Für Nurse ist Wissenschaft die am längsten währende Revolution in unserer Geschichte, da sie als wichtiger Antrieb für Kultur und Zivilisation auch zukünftig Veränderungen revolutionärer Art bewirken kann. 
 
Zu den Stargästen des Festivals zählen außerdem der Religionskritiker Richard Dawkins am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr mit seinem englischen Vortrag „Atheismus für Anfänger“ (Ort: Neue Aula der Universität Heidelberg). Am Samstag, 16. November, um 20 Uhr ist die Holocaustforscherin und Gewinnerin des legendären David Irving-Prozesses Deborah Lipstadt zu Gast und beleuchtet, ebenfalls auf Englisch, den „neuen Antisemitismus“, der sich momentan extrem und intensiv in der Welt niederschlägt. 
 
Am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr spricht Pulitzer-Preisträger Jared Diamond in seinem Vortrag „Staatliche und Persönliche Krisen“ (auf Deutsch) über Klimawandel, soziales Ungleichgewicht und gesellschaftliche Polarisierung und darüber, wie Nationen erfolgreich mit solchen gegenwärtigen Krisen umgehen können. Die Soziologin Eva Illouz beschäftigt sich am Donnerstag, 5. Dezember, um 20 Uhr (auf Englisch) mit „Glück als Tyrannei – Warum Liebe endet“ und spürt darin dem Konsum-Kapitalismus und dessen Auswirkungen auf unser Gefühls- und Liebesleben im Zeitalter der Digitalisierung nach. 
 
Auch der Heidelberger Wissenschaftswelt kommt bei Geist Heidelberg eine bedeutende Rolle zu. So finden im Verlauf des Festivals mehrere Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus verschiedenen Institutionen sowie auch der Universität Heidelberg statt. Unter anderem sprechen am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr, vier Heidelberger Professor*innen darüber, wie wir unsere Unis fit für die Zukunft machen können und wie die Heidelberger Uni ihren Ruf als Elite-Uni auch in Zukunft verteidigen kann. 
Darüber hinaus stellt Prof. Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, am Dienstag, 26. November, um 20 Uhr das gemeinsame Projekt „OP 4.1“ mit DKFZ, SAP und weiteren namhaften Institutionen vor, das mittels eines digitalen OP-Assistenten mehr Patientensicherheit im OP-Saal garantieren soll. 
 
Auch die deutsch-englische Reihe „Origin of Life / Ursprung des Lebens“ ist in das diesjährige Festival eingebettet und findet in Zusammenarbeit mit der Heidelberg Initiative for the Origins of Life (HIFOL) und dem Max-Planck-Institut für Astronomie Heidelberg statt. Renommierte Referenten aus den Fachgebieten Molekularbiologie, Biochemie, Paläogenetik, Chemie, Epigenetik und Physik widmen sich darin aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Beginn unseres Lebens. Die nächste Veranstaltung in der Reihe findet am Montag, den 21. Oktober, um 20:00 Uhr mit dem Molekularbiologen Andrei Lupas und seinem Vortrag „Ursprung der Proteine“ statt. Ferner ist die neue Direktorin des European Laboratory for Molecular Biology (EMBL) Heidelberg Edith Heard am Donnerstag, 28. November, um 20 Uhr im DAI zu Gast und befasst sich mit den Tiefen der Epigenetik und den „Geheimnissen“ der X-Chromosomen. 
 
Im weiteren Verlauf des Festivals spricht Physiker Barry Sanders am Dienstag, 12. November, um 20 Uhr auf Englisch über neueste Erkenntnisse aus der Quantenforschung, für die die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode 650 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Wie aus Ideen Innovationen werden, erklärt Chemie-Ingenieur und Materialforscher Max Shtein am Freitag, 22. November, um 20 Uhr und greift mit seinem Vortrag „Toward The Grand Unified Theory of Innovation“ ein brandaktuelles Thema auf. 
 
Das Festival schließt mit den beiden Geisteswissenschaftlern Herfried Münkler am Donnerstag, 12. Dezember, um 20 Uhr und Kurt Flasch am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr, die sich in ihren Vorträgen mit Deutschland und seinen gegenwärtigen Herausforderungen beschäftigen. Reduzierten Eintritt zum Festival sowie zu allen weiteren Veranstaltungen des DAI erhält man mit einer Mitgliedschaft. Alle Besucher*innen, die jetzt noch DAI-Mitglied werden, können den Rest des Jahres 2019 beitragsfrei genießen und schon jetzt von allen Vorteilen profitieren. Das International Science Festival – Geist Heidelberg wird unter anderem maßgeblich durch Octapharma und die Athenaeum-Stiftung gefördert. 
 
Vorverkauf: Tickets sind im DAI selbst, online unter www.dai-heidelberg.de oder an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitgliedschaften können im DAI selbst oder auch unter www.dai-heidelberg.de abgeschlossen werden. 

Oratorium nach Tagebüchern der Anne Frank

Heidelberg. Das Oratorium „Annelies“, basierend auf Texten aus den Tagebüchern der Anne Frank, wird am Sonntag, 20. Oktober, um 17 Uhr in der Musik- und Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2, aufgeführt. Komponiert hat es der Brite James Whitbourn (geboren 1963). Der Heidelberger Projektchor wird unterstützt durch Norbert Schubach (Klavier) und Mitglieder der Kurpfalz Philharmonie. Sopransolistin ist Cornelia Winter, die Gesamtleitung hat Jochen Woll.
 
Das Oratorium erzählt die Schlüsselstellen aus dem berühmten „Tagebuch der Anne Frank“: vom Plan, sich zu verstecken über die letzte Nacht zu Hause und die Beschreibung des Lebens im Versteck bis hin zu den Ängsten bei Luftangriffen der Alliierten, die dennoch immer mit der Hoffnung auf die nahende Befreiung verbunden sind. In dem 2005 uraufgeführten Werk für Chor, Kammerorchester und Sopran-Solistin verbindet der britische Komponist James Whitbourn zeitgenössische Chormusik mit spätromantischen Elementen und mit der jiddischen Klezmer-Tradition. Dabei verwendet Whitbourn neben Rückgriffen auf traditionell jiddische Musik ebenso Zitate von Filmmusik oder von „klassischen“ Komponisten wie Bach oder Mozart. 
 
Neben den zumeist in englischer Übersetzung verwendeten Tagebuchpassagen stehen an besonders eindringlichen Stellen auch niederländische und deutsche Originalzitate. Karten zu 16 Euro (ermäßigt 8 Euro) gibt es im Vorverkauf unter Telefon 06221/5843560 oder per E-Mail karten-musik schule@heidelberg.de.