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Heidelberg City

Heidelberg – die Kultur- und Festivalstadt mit vielen Events

Heidelberg ist eine sehr rege und lebendige Stadt. Dies allein schon durch den hohen Anteil, den die Universität und ihr angegliederte Forschungseinrichtungen am geistigen Leben der Stadt haben. Dieser „lebendige Geist“ (Karl Jaspers) zeigt sich auch im vielfältigen kulturellen Leben. Das wunderschöne Ensemble aus Schlossruine, Alte Brücke, Neckar und Barockgebäuden ist Spielplatz und Kulisse mannigfaltiger Festivals und Aktivitäten. Mit großem persönlichem, institutionellem und städtischem Engagement werden ganzjährig außergewöhnliche Festivals und Straßenfeste organisiert.

Ein Höhepunkt des Kulturjahres 2012: Im Herbst wird das sanierte, um einen zweiten Zuschauersaal erweiterte Theater im Zentrum der Altstadt nach zwei Jahren Bauzeit und einem Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro rechtzeitig zur Spielzeiteröffnung 2012/2013 eingeweiht. Stolz und dankbar ist man in Heidelberg für das großartige bürgerschaftliche Engagement rund um die Sanierung: mehr als 16 Millionen Euro an privaten und unternehmerischen Spenden fließen in das größte Heidelberger Hochbauprojekt der letzten Jahre, wodurch den Bürgern der Stadt und ihren Gästen außerordentliche neue kulturelle Chancen eröffnet werden. Hier sind einige Termine der ersten Jahreshälfte zusammengestellt:

Bis 24. März: schöner lügen – 12. Festival für neues deutsches Chanson. Alle Liebhaber des Chansons dürfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt freuen. Sechs Wochen lang wird das Festival Publikumsmagnet sein (mehr unter www.schoenerluegen.de).

23. März bis 29. April: Internationales Musikfestival Heidelberger Frühling. Der „Heidelberger Frühling“ ist das größte Musikfestival der Region und erwartet in seiner 16. Saison wieder zehntausende von Besuchern zu rund 90 Veranstaltungen. Unter dem Motto „Metamorphosen“ gastieren große Namen wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Cellistin Sol Gabetta und der Pianist Arcadi Volodos beim Festival. Aber der „Heidelberger Frühling“ ist nicht nur ein Festival der „Stars” – vor allem ist es ein Festival des Zusammenkommens und Austauschs. Das spürt man besonders bei Projekten wie der Festival Akademie, die sich dem Liedgesang (Leitung: Thomas Hampson), der Kammermusik und der Förderung junger Komponisten widmet. Hier verschwindet die Distanz zwischen Akteuren und Publikum, man kommt miteinander ins Gespräch, tauscht Erfahrungen aus (mehr unter www.heidelberger-fruehling.de).

27. April bis 6. Mai: Heidelberger Stückemarkt. Mit dem Heidelberger Stückemarkt 2012 unter der neuen Intendanz von Holger Schultze beginnt eine neue Kooperation zwischen dem Theater Heidelberg und den renommierten Mülheimer Theatertagen. Zielsetzung hierbei ist die Intensivierung der Autorenförderung sowie eine Impulssetzung für andere Theater deutschsprachige Autoren nachzuspielen in einer Zeit, in der eine Uraufführung der anderen folgt (mehr unter www.heidelberger-stueckemarkt.de).

10. bis 13. Mai: Heidelberger Literaturtage. Das Literaturfestival gehört seit 1994 zu den Höhepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm besteht aus Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorengesprächen und Musik. Gefördert werden außerdem ganz junge Talente, mit Lesungen für Kinder und Jugendliche und einer Schreibwerkstatt. Die Veranstaltung findet in einem Jugendstilzelt auf dem Universitätsplatz statt (mehr Informationen: www.heidellittage.de).

2. Juni, 14. Juli und 1. September: Schlossbeleuchtung mit Feuerwerk. Schon der „Winterkönig“ Kurfürst Friedrich V. wusste um die Wirkung eines Feuerwerks vor der romantischen Kulisse des Heidelberger Schlosses. Seine frisch angetraute Gemahlin Elizabeth Stuart verzauberte er 1613 zur Begrüßung mit solch einem strahlenden Spektakel. Alljährlich rückt die majestätische Schlossruine bei den traditionsreichen Schlossbeleuchtungen mit Feuerwerk wieder ins Rampenlicht. Wenn die Nacht einbricht, leuchtet der Himmel auf! Das Neckarufer und der Philosophenweg sind die besten Standorte, um die Schlossbeleuchtung gegen 22 Uhr zu bewundern. Vor jeder Schlossbeleuchtung findet ein festliches Konzert um 18.15 Uhr in der Heiliggeistkirche statt, unter anderem mit Händels Feuerwerksmusik (mehr unter www.heidelberg-marketing.de).

17. Juni bis 28. Juli: Heidelberger Schlossfestspiele. Im Sommer werden die schönsten Bühnen hoch über der Stadt im romantischen Heidelberger Schloss bespielt. Die traumhafte Atmosphäre lockt Besucher von nah und fern in die verschiedenen Kulissen dieser einzigartigen Ruine. Die Heidelberger Schlossfestspiele sind nicht nur eines der ältesten Festivals in Baden-Württemberg, sondern zählen auch zu den vielfältigsten in der Metropolregion Rhein-Neckar. In dieser Saison konzentriert sich im Schlosshof alles auf ein spannendes und abwechslungsreiches Konzertprogramm mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg: Schwungvolle Operettenschlager und beliebte italienische Opernarien werden ebenso zu hören sein wie sommerliche Konzertklänge – traditionell natürlich auch zur Schlossbeleuchtung. Das Junge Theater bringt „Der kleine Ritter Trenk“ nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie auf die Bühne. Lassen Sie sich überraschen und verzaubern (mehr Informationen unter www. schlossfestspiele-heidel berg.de).

21. bis 28. Juli: Heidelberger Bachwoche – „Die Kunst der Fuge“. Seit 26 Jahren widmet sich die „Heidelberger Bachwoche“, die alljährlich in den Tagen vor Johann Sebastian Bachs Todestag am 28. Juli gefeiert wird, einem Thema, welches Bachs Werke zu anderen Bereichen der Musik, der Kunst oder der Religion in Beziehung setzt - 2012 lautet es „Die Kunst der Fuge“. Am 27. Juli 2012 endet das Musikfestival mit einem nächtlichen Orgelkonzert (Beginn 23 Uhr) – ein besonders ergreifender Moment, wenn an Bachs Todestag kurz nach Mitternacht der letzte Ton in der Heiliggeistkirche verklungen ist (mehr Informationen unter www.studentenkantorei.de).

Doppelpack bei "schöner lügen": Roger Stein und Boris Steinberg


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Roger Stein lotet die Tiefen von Satire und Poesie aus. Foto: pm

Heidelberg.
Am Freitag, 9. März, um 20 Uhr teilen sich Roger Stein und Boris Steinberg die Bühne des Kulturfensters im Rahmen des Chansonfestes „schöner lügen“.

Roger Stein – „Schnee von morgen“

In messerscharfer Reimtechnik lotet Roger Stein die Tiefen von Satire und Poesie aus, zieht simplen Metaphern den Boden unter den Füssen weg und lässt die Sprache auf sich selber los. Seine Songs lassen in sonniger Sachlichkeit zeigefingerlos Gesellschaftskritik aufblitzen und sind unaufgeregt politisch und anarchistisch. Roger Stein führt geschickt HipHop-Elemente mit deutscher Liedtradition zusammen und entwirft dadurch einen ganz eigenen Musikstil.

Boris Steinberg – chansonesk

Alles begann in der wilden Chansonzeit im neuen Berlin der 90er Jahre. In der sich rasant entwickelnden Chansonszene seiner Stadt, ersang sich Boris Steinberg, Ton für Ton, seinen eigenen Stil prägend, einen festen Platz in der Chansonszene. Zehn Jahre lang war er Veranstalter des Berliner Chansonfestes. Rockig, poppig, still, nachdenklich, melancholisch, chansonesk und unterhaltsam – auf eine ganz eigene Art und Weise. Filigran und kraftvoll zugleich!

Karten gibt es im Vorverkauf unter www.kulturfenster.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen für 13,50 Euro, ermäßigt 11,50 Euro + Systemgebühr (an der Abendkasse plus 2,50 Euro).


 

Gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus

Berlin/Heidelberg. Aus Anlass des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar), lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, junge Menschen dazu ein, sich mit Ideenreichtum gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus einzusetzen. Eine interessante Gelegenheit dazu böte der Jugendwettbewerb „Denkt@g“, den Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert als Schirmherr am heutigen Tag zum siebten Mal ausgerufen hat.

„Auschwitz ist zum Synonym für den Holocaust geworden. Dass gerade Jugendliche sich mit dem Holocaust beschäftigen, wird von Jahr zu Jahr wichtiger, denn wir haben immer weniger Zeitzeugen, die ihre schmerzhaften Erfahrungen mit uns teilen können“, so Dr. Karl A. Lamers. „Die Aufgabe, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten, liegt heute bei der jungen Generation.“

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat den Denkt@g“ 2001 ins Leben gerufen. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.“ Die Initiative fordert Schülerinnen und Schüler auf, dem Gedenken an die Opfer von NS-Diktatur und Holocaust sowie den gegenwärtigen Herausforderungen durch Rassismus mit Kreativität zu begegnen – beispielsweise durch die Gestaltung einer Internetseite oder eines Videos.

Teilnehmen können Schulklassen sowie Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren in Gruppen mit mindestens zwei Personen. Den ersten Platz erwarten 3000 Euro. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012.
Weitere Informationen sind auf der Homepage www.denktag.de erhältlich.

Konzertinstallation "Singing Garden" am 25. März in der Stadthalle Heidelberg


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Der „Heidelberger Frühling“ startet eine Aktion zum Valentinstag, bei der es zwei Karten zum Preis von einer für „Singing Garden“ gibt. Foto: S. Bolesch/pm

Heidelberg.
Hinter dem klangvollen Namen „Singing Garden“ verbirgt sich eines der spannendsten Projekte beim Heidelberger Frühling 2012. „Märchenhaft“, betitelte der Tagesspiegel die Rezension der Uraufführung im Radialsystem. Neben Berlin ist das größte Musikfestival der Metropolregion nun die einzige Station dieser konzertanten Installation.
Was die Besucher am Sonntag, 25. März, in der Heidelberger Stadthalle erwartet, ist eine Reise durch einen Tag mit all seinen Facetten: Mit „Dämmerung, erwachendem Vogelgezwitscher, Sturm auf dem Meer und Festlichkeiten« (Tagesspiegel) durchlaufen sie verschiedene Stationen, musikalisch zum Leben erweckt von der Akademie für Alte Musik Berlin.

Flötenkonzerte von Vivaldi (Solist: Jeremias Schwarzer) treffen auf der Natur nachempfundene Klänge von Toshio Hosokawa, Japans berühmtestem Komponisten. Sie bilden „immer wieder Einstimmung und Ausklang, sozusagen den Naturkreislauf fünf kleiner Stücke“ (Tagesspiegel). Zum sinnlichen Gesamtkunstwerk entwickelt sich dieser Abend durch die Raumkünstlerin Claudia Doderer, deren szenische Installation organisch aus der Musik heraus entwickelt ist und die Wahrnehmung der Zuschauer mittels Licht- und Perspektivenwechsel lenkt.

Durch diesen einzigartigen Garten schlendert es sich natürlich am schönsten gemeinsam. Deshalb gibt es für „Singing Garden“ für kurze Zeit zwei Karten zum Preis von einer. In der günstigsten Preiskategorie zahlt man so zu zweit nur 15 Euro (zuzüglich Versand). Erhältlich ist das „Valentins-Angebot“ nur bis zum 14. Februar unter Telefon 06221/5840044 (Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr), und es können pro Person maximal vier Karten gekauft werden. Weitere Informationen unter www.heidelberger-fruehling.de im Internet.

Sammeltage für den Pfennigbasar

Heidelberg. Der Deutsch-Amerikanische Frauenclub veranstaltet vom 23. bis 24. Februar den traditionellen Pfennig-Basar in der Internationalen Gesamtschule (IGH) im Hasenleiser (Erlenweg). Die Sammeltage hierfür finden am Samstag, 18. Februar, von 9 bis 15 Uhr und am Montag, 20. Februar, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr statt. Wer etwas spenden möchte, um den Club zu unterstützen, wird darum gebeten, nur Ware in der IGH anzuliefern, woran die Käuferinnen und Käufer auch Freude haben.

In diesem Jahr steht der „Kleidungs- und Textilbasar“ im Vordergrund. Angenommen werden Damen-, Herren- und Kinderkleidung, Wäsche, Frottierwaren, Bett- und Tischwäsche, Gardinen und sonstige Heimtextilien, sowie Schuhe, Kinderspielzeug, Schmuck, Hüte, Gürtel, Schals, Handschuhe, Bücher, Schallplatten, CDs, DVDs und Videos.
Nicht angenommen werden in diesem Jahr Elektroartikel, Geschirr, Porzellan, Gläser, Vasen, Körbe, Besteck, Plastik- und Holzartikel, Blumenübertöpfe, Bilder, Dekoartikel, Monatshefte und alte Schulbücher, Sportartikel, Skikleidung, Computer, Kleinmöbel, Badezimmer-Garnituren, Feder- und Steppbetten. Im nächsten Jahr steht dann wieder der „Haushaltbasar“ im Vordergrund.

Während der Verkaufstage Donnerstag, 23. Februar, 11. bis 18 Uhr, Freitag, 24. Februar, 10 bis 18 Uhr und Samstag, 25. Februar, 10 bis 14 Uhr wird es auch wieder eine Cafeteria geben, in der kalte Getränke, Kaffee und Kuchen aus eigener Herstellung sowie heiße Würstchen angeboten werden.

Außerdem gibt es einen Verkaufsstand, an dem selbst gemachte Marmelade erhältlich ist.
Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.GAWC.de, per e-Mail pfennigbasar@gawc.de und unter Telefon 06221/412025 (Renate Hilss). Ein Spendenkonto ist ebenfalls eingerichtet, bei der H+G Bank Kurpfalz, BLZ 67290100, Kontonummer 14005803.

Die schönsten „Romantic Love Songs“

Björn Casapietra am Samstag, 3. März, 19.30 Uhr zu Gast in der Providenzkirche

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Björn Casapietras lyrischer warmer Tenor bezaubert Jung und Alt.
Foto: pm


Heidelberg.
Björn Casapietras letzte Konzerttourneen waren vom Publikum umjubelt, von der Kritik gefeiert. In mehr als 100 Städten hat der beliebte Tenor ein anspruchsvolles Repertoire mit Lebendigkeit und Charme auf höchstem gesanglichem Niveau dargeboten und begeisterte in ausverkauften Häusern seine Fangemeinde. Klassikfans, Liebhaber melodiöser moderner Songs und romantischer Lieder kommen auf ihre Kosten und erleben die „Romantic Love Songs“ gefühlsstark und hautnah.

Aus seinem aktuellen Studioalbum „Celtic Prayer“ präsentiert Björn Casapietra alte irische und schottische Volkslieder, Ohrwürmer wie „You Raise Me Up“ und „The Water Is Wide“ wecken Gedanken an leuchtende Farben und romantische Stimmungen auf der grünen Insel. Songs von leiser Melancholie haben es dem Tenor besonders angetan; so interpretiert er Leonard Cohens „Hallelujah“ klassisch, gefühlvoll, eindringlich. Exklusiv für „Romantic Love Songs – Lieder ewiger Liebe“ hat Björn Casapietra aus seinen fünf Studioalben die schönsten Titel ausgewählt; er wird mit diesem Best Of treue und neue Fans überraschen.

Als Tenor liebt er natürlich das klassische Repertoire. Sein Publikum darf sich auf neapolitanische Lieder und italienische Romanzen freuen, Leoncavallos „Mattinata“, „O Sole Mio“. „Granada“ oder spanische Zarzuelas sind ebenso ein Muss eines jeden Konzerts. Björn Casapietras musikalische Begleiterin wird erneut die international anerkannte Schweizer Konzertpianistin Sibylle Briner sein. Sibylle Briners leicht rauchige Stimme ist eine angenehm dezente Untermalung von Casapietras ausdrucksstarkem Tenor. Liebesduette wie die anrührenden Welthits „In The Arms Of The Angel“, „Where The Wild Roses Grow“ und Simon & Garfunkels Klassiker „Scarborough Fair“ werden zu Höhepunkten des romantischen Abends.

Björn Casapietra gastiert am Samstag, 3. März, 19.30 Uhr in der Providenzkirche in Heidelberg (Tickethotline: 01805/4470000; 01805/570070 und 01805/700733).

Ausstellung: Johann Kresnik – die Heidelberger Jahre


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Heidelberg.
1979 holte Intendant Peter Stolzenberg den Choreographen Johann Kresnik (Foto: privat) als Ballettchef nach Heidelberg und leitete damit eine bis 1989 dauernde Ära ein, die mit Kresniks stilbildenden, brachialen, politischen Produktionen dem Heidelberger Publikum bis heute als spektakuläre Glanzzeit der Sparte ins Gedächtnis geschrieben ist. Intendant Holger Schultze hat die Tanzsparte wieder fest am Theater Heidelberg installiert und Johann Kresnik eingeladen, Regie und Choreographie für das Schauspiel „Sammlung Prinzhorn“ des Autors Christoph Klimke (Uraufführung am 18. Februar im Theaterzelt), mit dem Kresnik eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, zu übernehmen.

Die Werke geisteskranker Künstler inspirieren Kresnik seit seiner ersten Produktion „O sela pei“, die 1967 in Köln uraufgeführt wurde. Ein künstlerisches Lebensthema, dessen Kreis sich nach 45 Bühnenjahren mit der aktuellen Heidelberger Produktion wieder schließt. „Sammlung Prinzhorn“ greift zudem noch einmal das zehnjährige Jubiläum des Museums auf, für dessen Einrichtung Johann Kresnik gemeinsam mit Inge und Ferenc Jadi, Manfred Metzner und anderen maßgeblich kommunalpolitisch gekämpft hat.

Kresniks Arbeit mit Helm Stierlin anlässlich der Produktion „Familiendialog“ (1980), seine Verbindung mit Klaus Staeck, dem Filmemacher Rudij Bergmann und vielen engagierten Heidelbergern, die Kresnik-Tänzer Kate Antrobus und Harald Beutelstahl, die in Heidelberg leben, die Gunst der Ballettenthusiasten in Heidelberg und der Region – das sind unzählige Anlässe für eine dokumentarische Ausstellung der legendären Heidelberger Jahre.

Die Stadtbücherei Heidelberg zeigt bis zum 21. April eine Fotodokumentation von über 100 Tanzfotografien aus den Beständen des Theaterarchivs der Akademie der Künste Berlin sowie Originalzeichnungen von der Hand Johann Kresniks. Zu sehen sind die Werke in Foyer und Galerie der Stadtbücherei, Poststraße 15. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag 10 bis 20 Uhr; Samstag 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Seminar: Kosmetiktipps für Krebspatientinnen

Heidelberg. Neues Selbstwertgefühl und Lebensfreude – das erfahren Krebspatientinnen bei den speziellen Kosmetikseminaren von DKMS LIFE. Jährlich erkranken in Deutschland 200 000 Frauen neu an Krebs. Neben dem Bangen um Leben und Tod sind es vor allem die sichtbaren Folgen der Krebsbehandlung, die Gefühle von Rückzug und Isolation verstärken. Durch Haarausfall, Augenbrauen- und Wimpernverlust oder Hautirritationen verlieren viele Frauen ihr Selbstwertgefühl und fühlen sich zusätzlich von der Krankheit gezeichnet. Im Seminar lernen die Patientinnen mit Tipps und Tricks die Folgen der Therapie zu kaschieren und gehen so gestärkt zurück in den Alltag.

Ein „Freude am Leben“ Kosmetikseminar für Krebspatientinnen in Therapie bietet DKMS LIFE am Donnerstag, 16. Februar, um 13.30 Uhr in der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an. Information und Anmeldung bei der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Christel Trautmann, Telefon 06221/5637870. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt.
Über 90 000 Patientinnen hat DKMS LFE mit ihren Kosmetikkursen auf diese Weise schon neuen Lebensmut schenken können.

Weitere Termine und Infos unter www.dkms-life.de.

Heidelberger Zooschule präsentiert ihr Jahresprogramm 2012


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In der Zooschule erleben die Kinder viel Interessantes mit den Tieren, zum Beispiel wie Schildkröten gepflegt werden. Foto: pm

Heidelberg.
„Durch den frühen Start des Vorverkaufs sind wir ganz schnell mitten rein gerutscht ins neue Jahr“, so Dipl.-Biologin Nina Haink, organisatorische Leiterin der Zooschule. „Die Tickets für unsere Veranstaltungen 2012 sind bereits seit letztem Weihnachten an der Zookasse erhältlich – der Vorverkauf ist also in vollem Gange. Im Hinblick auf Naturschutz und Nachhaltigkeit haben wir einige bewährte Programme aktualisiert und den veränderten Gegebenheiten im Zoo angepasst. Aber es wird auch viel Neues geben. Auf jeden Fall haben wir ein spannendes Jahr vor uns und möchten Groß und Klein herzlich einladen, an unseren vielfältigen Veranstaltungen teilzunehmen!“

Den tierisch bunten Einstieg in die Saison übernimmt am 20. Februar der Zoo-Karneval. Die unterschiedlichsten „Kostüme“ der Tiere – vom gestreiften Zebrafell über das prächtige Federkleid des Pfaus bis hin zum Stachelgewand des Weißbauchigels – stehen bei der dreistündigen Veranstaltung im Mittelpunkt. Richtig frühlingshaft geht es dann sicher schon an Zoo-Ostern zu. Kamele, Waschbären und Elefanten freuen sich riesig über die leckeren Osternester, die ihnen die Kinder am Gründonnerstag basteln. Außerdem erfährt man natürlich noch jede Menge Wissenswertes über Eier und die Tiere, die sie legen. Neben Huhn, Küken und Osterhase haben hier z.B. auch Schlange und Tausendfüßler ihren Auftritt.

Dann beginnen auch schon die Zoo-Ferien. Bei dieser Veranstaltung verbringen interessierte Kinder eine höchst abwechslungsreiche Fünf-Tage-Woche im Zoo. „Zusammen mit unserem engagierten Ranger-Team haben wir drei unterschiedliche Wochen gestaltet, damit die Kinder dreimal zu uns kommen können, ohne dass sich etwas wiederholt“, so Dipl.-Biologin Pamela Tröster, die die Zoo-Ferien bereits seit einigen Jahren erfolgreich betreut. Das Kernprogramm findet jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr statt. Ganz nach Wunsch können zusätzlich Tickets für Zoo-hellwach (8 bis 9.30 Uhr) sowie Zoo-Ferien Plus (12.30 bis 16.30 Uhr) gekauft werden. Das beliebte Programm ist oft schon Wochen im Voraus ausgebucht.

„Die Nachfrage ist wie üblich steigend“, freut sich Pamela Tröster. „2012 bieten wir jeweils zwei Wochen in den Oster- und Pfingstferien an. Dann folgen wie gewohnt sechs Wochen in den Sommerferien. Im Anschluss daran wird es, wie schon im vergangenen Jahr, noch eine Extra-Woche Zoo-Ferien für Schulanfänger geben. Zu guter Letzt wird dann noch eine Woche in den Herbstferien stattfinden.“ Auch für die abenteuerliche Übernachtung im Zoo werden wieder fünf Termine angeboten, vorzugsweise an Wochenenden. Das Zoo-Camp beginnt samstags um 17 Uhr und endet sonntags um 10 Uhr. Die kleinen Tierfreunde beobachten hier dämmerungs- und nachtaktive Tiere, sind dabei mit Nachtsichtgerät und Fledermausdetektor unterwegs und schlafen auf selbstgebauten Stroh-Betten.

Als absolute Neuheit hat die Pädagogin der Zooschule Daniela Vogt zwei Workshops für Kinder ab acht Jahren entwickelt. Am 12. Mai wird es um den Regenwald und seine Bewohner gehen, am 18. Mai steht Asien im Vordergrund. Die Veranstaltung findet jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr statt. Auf vielfachen Wunsch wird es am 26. Oktober endlich wieder ein Zoo-Halloween geben. Auch hier hat das Team der Zooschule das Konzept gründlich überarbeitet. Durften sich bisher nur die Kinder im dunklen Zoo gruseln, wird der Abend nun erstmals als Familienevent geplant.
Im Herbst beginnt dann ebenfalls der Halbjahres-Kurs Zoo-Intensiv, bei dem die Kinder von Oktober bis März einmal pro Woche einen lehrreichen Nachmittag im Zoo verbringen. Und natürlich wird es wieder Aktive Wintertage geben, bei denen sich alles um die verschiedenen Überwinterungsstrategien der Tiere dreht.

Neben den genannten festen Terminen kann man selbstverständlich jederzeit einen 90-minütigen Erlebnisreichen Rundgang buchen – für Kindergartengruppen und Schulklassen, als Kindergeburtstag, Betriebs- oder Familienausflug mit Oma und Opa. Für Lehrer und Schüler gibt es mit dem themengebundenen Zoo-Unterricht noch zusätzliche Angebote. Die Zooranger, die die Gruppen durch den Tiergarten begleiten, verfügen nicht nur über fundierte Fachkenntnisse, sondern können zudem auf einen reichen Fundus an Naturmaterialien zurückgreifen, um ihre Ausführungen zu veranschaulichen.

Je nach Programm haben die Teilnehmer auch direkten Tierkontakt. So darf beispielsweise bei dem Bildungstag im Zoo, einem Projekt für Schüler mit Behinderung, gestreichelt und gefüttert werden. Für alle, die nicht persönlich in den Tiergarten kommen können, bieten die Zoo-Schwärmer eine Alternative. Sie besuchen mit einigen ausgewählten Tieren Einrichtungen wie z.B. Kindergärten und Seniorenheime. Auch in der Heidelberger Kinderklinik sind sie bereits seit einigen Jahren regelmäßig vertreten und bieten den kleinen Patienten eine willkommene Ablenkung.

Nähere Infos sowie den aktuellen Veranstaltungskalender gibt es unter www.zooschule-heidelberg.de; eine ausführliche Beratung erhalten Interessierte zu den telefonischen Sprechzeiten unter 06221/3955713.

„Wohnen für Hilfe“ sucht Wohnraumanbieter

Heidelberg. Der Caritasverband Heidelberg e.V. und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg suchen für das Projekt „Wohnen für Hilfe“ Wohnraumanbieter. Im letzten Semester konnten mehrere Studenten vermittelt werden: in Familien, die sich über eine zuverlässige Kinderbetreuung im Haus gefreut haben; an ein älteres Ehepaar, das Unterstützung in Haus und Garten gefunden hat und sich über die interessanten Gespräche mit Menschen aus einem anderen Teil der Welt freut, die von ihrer Heimat erzählen, von ihrer Familie und die gerne erfahren wollen, wie hier gelebt wird. Beide Seiten sind sehr zufrieden mit den getroffenen Verabredungen.

Die einfache Idee, die Vermietern und Studierenden Gewinn bringt: Die Wohnpaten stellen ausländischen Studenten oder Studentinnen ein Zimmer oder eine Wohnung zur Verfügung. Im Gegenzug dazu erhalten sie neben der Miete verbindlich festgelegte Hilfeleistungen. Dies kann für Senioren Unterstützung im Haushalt oder bei Gartenarbeit sein, Hilfe bei Computerproblemen oder auch Begleitung zum Konzert oder Theater. Für junge Familien bietet sich die Möglichkeit einer konstanten verlässlichen Kinderbetreuung ohne großen Aufwand in den eigenen Räumlichkeiten.

Der Umfang wird im persönlichen Gespräch jeweils individuell vereinbart. Als Faustregel gilt: 1 Quadratmeter Wohnfläche für 1 Stunde Arbeit im Monat. Nebenkosten werden extra berechnet. Alle Details werden im Rahmen eines schriftlichen Vertrages geregelt. Das Projekt wird begleitet von Sozialpädagoginnen des Diakonischen Werkes Heidelberg und des Caritasverbandes Heidelberg. Damit ist gewährleistet, dass sowohl Vermieter als auch Studierende bei Fragen und Problemen nicht alleine gelassen werden. In den nächsten Monaten wird das Projekt in den Seniorenzentren in den Stadtteilen und Seniorenkreisen der Gemeinden vorgestellt.

Interessierte können sich an das Projektbüro in der St. Peterstraße 2 wenden, Telefon 06221/ 330390, E-Mail info@wohnenfuerhilfe-hd.de.

„Urmel aus dem Eis“ gibt ein Gastspiel

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Das Mimikry Theater aus Köln zeigt „Urmel aus dem Eis“ im Kulturfenster. Foto: pm

Heidelberg.
Das Urmeli ist wieder da! Zwei Vorstellungen der witzigen spritzigen Inszenierung „Urmel aus dem Eis“, frei nach dem Kinderbuchklassiker von Max Kruse, bringt das Mimikry Theater aus Köln am Samstag, 25. Februar, für Kinder ab vier Jahren auf die Bühne des Kulturfensters in der Kirchstraße 16.

Um 15 und um 17 Uhr werden die Zuschauer mitgenommen auf eine Südseeinsel mitten im Meer, wo das Urmel das Licht der Welt erblickt. Das Ei zitterte und bebte, jemand drückt von innen gegen die Schale. Plötzlich brach es auf, ein seltsam verknitterter Kopf drängte sich heraus und sagte: „Quiquä pscht gluck mimikryitschtschöff!“ – Kein Zweifel: ein Urmel, und sprechen kann es auch schon...

Der Eintritt kostet 5 Euro für Kinder, 7 Euro für Erwachsene. Karten gibt es im Vorverkauf unter Telefon 06221/13748-78, www.kulturfenster.de/kinder.php und bei der Rhein-Neckar-Zeitung.

Geschichten von Henne Berta und Kasper


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Am Wochenende begibt sich Kasper auf große Fahrt. Foto: pm

Heidelberg.
Das Puppentheater Plappermaul lädt am Wochenende alle Freunde des interaktiven Handpuppentheaters ab vier Jahren zu drei Vorstellungen ein. Den Auftakt macht am Samstag, 25. Februar, 16 Uhr, das „Die Jagd nach dem verlorenen Ei“ : Die Henne Berta legt eines Tages ein außergewöhnliches Ei. Das muss das sagenhafte Glücksei sein! Wer dieses Ei besitzt wird immer Glück haben. Berta will das wertvolle Glücksei sogleich zum Hahn Frederik in Sicherheit bringen, doch unterwegs geht das Ei verloren. Frederik macht sich auf, um das Glücksei wiederzufinden. Aber auch andere wollen das Glücksei unbedingt haben. Die abenteuerliche und spannende Jagd beginnt! Ein Wettlauf um’s ewige Glück, an dessen Ende Berta erkennt, was wirkliches Glück bedeutet. Idee und Text zu diesem Stück sind von Simone und Winfried Hildenbeutel.


Das Stück „Kasper auf großer Fahrt“ wird am Sonntag, 26. Februar, um 14 und 16 Uhr gezeigt: Kasper will Ferien machen. Er setzt sich mit seinem Freund Seppel in ein Boot und steuert nach Afrika. Aber die Reise verläuft nicht wie geplant. Ein Sturm verschlägt die beiden auf eine Insel mit merkwürdigen Bewohnern. Und wieder sind die beiden mitten in einem spannenden und lustigen Abenteuer. Autoren sind ebenfalls Simone und Winfried Hildenbeutel.
Beide Stücke dauern etwa 50 Minuten.Die Puppenbühne befindet sich ist im Pfaffengrund, Im Heimgarten 34 (Ecke Kranichweg), Stephanushaus der ev. Emmaus-Gemeinde.


Der Eintritt kostet für Kinder ab zwei Jahre 4 Euro, für Erwachsene 5 Euro. Kartenbestellungen unter Telefon 06221/452177 oder per E-Mail: Kontakt@puppentheater-plappermaul.de. Abholung bestellter Karten bis spätestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Informationen unter www. puppentheater-plappermaul.de.

Für gutes Miteinander in der Familie

Heidelberg. Nicht nur in akuten Notlagen steht die Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes Heidelberg Kindern, Jugendlichen und Eltern zur Hilfe bereit, sondern auch vorbeugend will sie dazu beitragen, dass Familien kritische Situationen bewältigen können. Dazu bietet sie verschiedene Kurse und Seminare an zu Erziehungsthemen sowie zum Miteinander in der Familie: „Mutig werden mit Til Tiger“ – ein Mut-Mach-Kurs für schüchterne Kinder im Vorschulalter.

Til Tiger wird dabei zur Identifikationsfigur, zum Freund, der hilft, selbstbewusster aufzutreten, sich in einer Gemeinschaft zu behaupten und „nein“ zu sagen. Der Kurs wird fortlaufend angeboten. „KESS erziehen“ ist ein Kurs, der den Blick lenkt auf die eigenen Stärken und die des Kindes. Dabei steht „KESS“ für kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert. Der Kurs umfasst fünf Abendtermine und findet zweimal jährlich statt.

Trennung und Scheidung sind für Kinder und Eltern nicht einfach zu erleben und durchzustehen. Die Psychologische Beratungsstelle hat deshalb für Kinder und Eltern das Gruppenangebot „Nach der Trennung kann es Eltern und Kindern gut gehen“. Es richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren und deren Eltern.

Alle Veranstaltungen sind in den Räumen der Beratungsstelle in der Veit-Stoß-Straße 5 in der Heidelberger Südstadt.
Informationen zu den Kursen und Seminaren gibt die Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes Heidelberg unter Telefon 06221/409024 oder im Internet unter www.psychologischeberatung-hd-caritas.de. Per E-Mail ist die Beratungsstelle unter team@psychologischeberatung-hd-caritas.de zu erreichen.