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Die Heidelberger Schlossfestspiele starten

„Die Affäre Rue de Lourcine“ – Premiere am Freitag, 21. Juni, um 20.30 Uhr im Dicken Turm 

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Spielort Dicker Turm: Hier findet am Freitagabend zur Eröffnung der Heidelberger Schlossfestspiele die Premiere „Die Affäre Rue de Lourcine“ von Eugène Labiche statt. Foto: Susanne Reichardt

Heidelberg.
Endlich! Es ist so weit. Die diesjährigen Heidelberger Schlossfestspiele starten in eine neue Saison. Fast ein Jahr lang musste nicht nur das Heidelberger Publikum auf dieses jährliche Highlight warten. Auch die Gäste aus dem In- und Ausland erfreuen sich jährlich an den Aufführungen und Konzerten in den einzigartigen Spielstätten über den Dächern der romantischen Stadt am Neckar. Am Freitag, 21. Juni, um 20.30 Uhr ist es nun wieder so weit – gestartet wird im Dicken Turm mit der Premiere von Eugène Labiche „Die Affäre Rue de Lourcine“.

 
Labiche (geboren am 6. Mai 1815 bei Paris; gestorben am 22. Januar 1888 in Paris) zählt zu einem der bedeutendsten französischen Lustspieldichter. Er schrieb in vier Jahrzehnten für die Pariser Bühnen, hauptsächlich Genretheater, einen unglaublich reichen Schatz an Komödien, Lustspielen und Possen. In ihnen spiegelt sich nahezu immer ein humanistischer, menschenkundiger aber nie verletzender Humor, eine seltene Schlagfertigkeit des Dialogs sowie sichere Bühnentechnik nieder. 
 
Die Uraufführung dieses Werkes fand am 26. März 1857 am Thèatre du Palais-Royal in Paris statt. Die derzeit meistgespielte deutsche Übersetzung stammt von der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Die Deutschsprachige Erstaufführung war am 17. Juni 1988 an der Schaubühne am Lehniner Platz (Berlin) zu erleben. 
Monsieur Lenglumé wacht morgens nach einem Ehemaligentreffen mit seinen alten Schulkameraden mit einem ausgewachsenen Kater auf. Wie erstaunt ist er allerdings, als neben ihm auch noch ein Ex-Mitschüler in seinem Bett liegt. Die Erinnerungen lassen auf sich warten. Klar ist nur eines: Lenglumés Frau weiß nichts von dem ausschweifenden Abend. Und das soll auch so bleiben! Als die beiden Männer beim Frühstück in der Zeitung vom Mord an einem Kohlenmädchen lesen, scheinen diverse Ungereimtheiten plötzlich einen Sinn zu ergeben. Die in ihren Hosentaschen gefundenen Kohlestückchen, der Frauenschuh im Schlafzimmer … Haben die zwei in der vergangenen Nacht wirklich einen Mord begangen? So sehr sich die beiden Männer voneinander unterscheiden, in einem sind sie sich verdächtig einig: Falls sie wirklich eines Mordes schuldig sein sollten, ist es das Wichtigste, dass ihnen niemand auf die Schliche kommt!
 
Als Meister der Pariser Gesellschaftskomödie des 19. Jahrhunderts zeichnet Eugène Labiche mit perfidem Witz zwei Menschen, die alles daransetzen, ihre bürgerliche Fassade aufrechtzuerhalten. Doch dabei verpassen sie ganz und gar, dass sie eigentlich unschuldig sind. Regie führt Komödienexperte Robin Telfer, der 2016 bereits für die Erfolgsinszenierung „Sherlock Holmes“ im Dicken Turm verantwortlich war.
 
Etwas ganz Besonderes an dieser Aufführung ist selbstverständlich der Spielort auf dem Heidelberger Schloss. Ausschließlich in Zusammenhang mit einem Theaterbesuch wird es den Besucher*innen möglich, den Dicken Turm zu erleben! 
 
In der Heidelberger Neuinszenierung spielen: Friederike Pöschel (a. G.); Thorsten Danner (a. G.), Hendrik Richter, Jonathan Schimmer (seit 2018/19 im Heidelberger Ensemble) sowie Martin Wißner. Die Musikalische Leitung für diesen Abend übernimmt Günter Lehr, der sein Studium mit der Künstlerischen Reifeprüfung in Klavier abschloss. Der Musiker übernahm von 1988 bis 1991 am Schauspiel Frankfurt die Musikalische Leitung und arbeitete u. a. mit Peter Palitzsch, Michael Gruner und Thomas Langhoff zusammen. Danach führten ihn Gastengagements als Schauspielmusiker und Komponist an deutschsprachige Bühnen wie zum Beispiel Stuttgart, Esslingen, Hannover, Wiesbaden, Konstanz, Darmstadt, Weimar, Heidelberg, Freiburg und Düsseldorf. Zuletzt arbeitete er für Inszenierungen von Ulla Theißen (Wien), Hermann Schmidt-Rahmer (Dortmund) und Robin Telfer (Köln und Tübingen). Er lehrt an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
 
Begleitend zu der Heidelberger Inszenierung von Eugène Labiches zeigt das Gloria-Kino in Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg die deutsche Spielfilmkomödie „Der Florentiner Hut“ von 1939 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Als Vorlage diente Labiches Bühnenkomödie „Un chapeau de paille d’Italie“, im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Beteiligten des Teams statt (Karten für „Der Florentiner Hut“ am Sonntag, 30. Juni, um 11 Uhr gibt es direkt beim Gloria-Kino in der Hauptstraße 146, Telefon 06221/25319).
 
Tickets und Informationen zu den Schlossfestspielen und zu den Inszenierungen im Internet unter www.theaterheidelberg.de, an der Theaterkasse in Heidelberg, Theaterstraße 10, Telefon 06221/ 5820000, E-Mail tickets@theater. heidelberg.de und auch unter www.heidelberger-schlossfestspiele.de.
 
Die Tickets für den jeweiligen Aufführungstag berechtigen die Inhaber*innen auch, die Bergbahn zu nutzen und gelten bereits vier Stunden vor Aufführungsbeginn. 

Schnupperstunden 
Rehasport beim HTV

Rückenfit, Sturzprophylaxe und mehr 

Heidelberg.
Fünf Wochen lang, vom 24. Juni bis zum 26. Juli, kann beim Heidelberger Turnverein 1846 e.V. in verschiedene Rehasportkurse hineingeschnuppert werden, beispielsweise Rückenfit, Fit ab 60, Sturzprophylaxe, Gedächtnistraining oder Yoga. 

 
Rehasport eignet sich nicht nur für Menschen mit spezifischen Beschwerden, die von ihrem Arzt eine Rehasport-Verordnung erhalten haben, sondern ist auch ideal als sanfter Einstieg in eine sportliche Betätigung oder nach einer längeren Pause. Insbesondere ältere Menschen, die sich oftmals unsicher sind, was sie sich zumuten können und welche Art von Bewegung sinnvoll ist, sind im Rehasportkurs unter kompetenter Anleitung und Betreuung bestens aufgehoben. 
 
Auch wer nicht gerne allein übt und trainiert, wird sich in der Gruppe wohl fühlen und Motivation und Spaß an der Bewegung finden. Neben einem ganzheitlichen Training, das dem Körper einfach guttut, werden Kenntnisse über den eigenen Körper und die Zusammenhänge von Bewegung und Gesundheit vermittelt – also Sport mit Sinn und (fast) allen Sinnen. 
 
Alle Kurse, Zeiten und die Orte sind im Internet unter www.heidelberger-tv.de zu finden, Abteilung Fitness & Gesundheitssport/Rehasport. Für eine Gebühr von einmalig 15 Euro können beliebig viele Schnupperstunden besucht werden; weitere Infos und Anmeldung unter Telefon 06221/6562200 oder per E-Mail 
figu@heidelberger-tv.de. 

Afrikatage: Eröffnungskonzert mit Yvonne Mwale

Heidelberg. Der Karlstorbahnhof heißt die Afrikatage in Heidelberg am  Freitag, 21. Juni, mit dem Eröffnungskonzert von Yvonne Mwale willkommen. Die sambianische Sängerin spielt rhythmusreiche Afro-Fusion – Lieder mit Einflüssen aus Soul, Jazz, Reggae, und Blues. Einige ihrer Lieder bieten Einblicke in die Tragödien, denen sie in der Vergangenheit begegnet ist. Zugleich bietet ihr neuestes Album „Msimbi Wakuda“ optimistische Songs, die die Hoffnungsfreude und Positivität ihrer Zukunft verkörpern. Damit möchte sie ihrem Publikum eine positive Nachricht übermitteln.
 
Zu den weiteren Höhepunkten des Festivals zählen Vorträge über chinesisches Engagement und Entwicklungsfinanzierung in Afrika, wie auch zum Thema Schwarzen Feminismus bei dem sich Jamie Schearer-Udeh mit Fragen über Rassismus als auch die Rolle der Frauen im Kampf gegen Rassismus beschäftigt. Das Eine-Welt-Zentrum und die Mitgliedsvereine freuen sich über vier abwechslungsreiche Wochen mit politischen Information, Diskussion, Kultur und einen Blick auf verschiedene Länder unseres Nachbarkontinents. 
 
Das Eröffnungskonzert mit Yvonne Mwale im Karlstorbahnhof beginnt um 21 Uhr (Saal). Das ganze Programm der Afrikatage ist www.afrikatage.de zu finden.

Kai Strauss Gast bei der ElVille Bluesband

Am 25. Juni in der Museumsscheuer

Dossenheim.
Bei der Blues Session in der Dossenheimer Museumsscheuer geben sich Top Musiker die Klinke in die Hand. Und genauso hochkarätig geht es am 25. Juni weiter: Mit Kai Strauss hat die ElVille Bluesband erneut einen außergewöhnlichen Gitarristen als Gast eingeladen. Der Osnabrücker Strauss ist Garant für natürliche Musik ohne künstliche Zutaten, für klassischen Chicago Blues. Er tourte 15 Jahre mit dem Texaner Memo Gonzalez und hat bereits vier Blues Awards auf nationaler Ebene gesammelt (bester Gitarrist 2018, beste Band 2016). 

 
Neu erschienen ist seine Doppel CD „Live in Concert“ mit 14 abwechslungsreichen Songs. Sicherlich wird er davon in der Museumsscheuer einiges präsentieren. Das Publikum darf gespannt sein, wie sich seine Musik mit der ElVille Bluesband kombiniert, und wie er sich die Bälle mit deren Gitarristen Tom Schauert zuspielen wird. 
 
Beginn in der Museumsscheuer, Rathausstraße 47, ist um 20 Uhr, Einlass ist bereits um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Mitglieder des Verein zur Pflege der Live Musik Dossenheim e.V. 5 Euro.

Der Weg zum Traumjob

Heidelberg. „Finden Sie den Weg zu Ihrem Traumjob – Eine Geocaching-Tour zum Schatz des Wissens!“, lautet der Aufruf. Nur wer gut aufpasst, Hinweise richtig deuten und sein Ziel konsequent verfolgen kann, wird am Ende den Schatz in den Händen halten. In mehreren Stationen können die Teilnehmenden spannende Hinweise finden, die sie Schritt für Schritt näher zu ihrem Traumjob bringen. Und während sie gemeinsam nach den richtigen Lösungen suchen, erfahren sie nebenbei Wissenswertes zu Themen wie Vorstellungsgespräche, Bewerbungsunterlagen oder Stellensuche. Referentinnen sind Petra Kuhn und Ellen Winbauer vom Hochschulteam der Agentur für Arbeit in Heidelberg.

Termin: Mittwoch, 26. Juni, ab 13 Uhr in der Agentur für Arbeit Heidelberg Kaiserstraße 69 - 71, Raum 633. Anmeldung bitte per E-Mail an Heidelberg.Hochschulteam @arbeitsagentur.de.