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Frosch
 Der Spruch der Woche
von unserem
 WOCHEN-KURIER-Frosch
 
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Heidelberg City

Fremde Räume – andere Stimmen

Neuer Vorstellungsblock „Heimaten“

Heidelberg.
Fünf Personen aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten suchen eine Heimat. Der Zufall führt sie zusammen, an einem zauberhaften Ort. Da ist die Frau aus Mali, die ihr Heim schon als Kind verloren hat. Jetzt reinigt sie die Welt vom Schmutz, den andere hinterlassen. Zu ihr gesellt sich der moderne Manager, dessen Arbeitsplatz die ganze Welt ist. Dazu die Frau aus der DDR, die mit 18 Jahren aus dem Knast freigekauft wurde. Sie sucht die Nähe des Heilers, der dem Regime der Ayatollahs in Todesgefahr entkommen konnte. Schließlich taucht auch Iphigenie auf. In grauer Vorzeit vom eigenen Vater geopfert, wurde sie von der Göttin Artemis hierher verbracht.

 
Die Geschichten dieser fünf „Experten des Alltags“ werden filmisch vorgestellt und neu geteilt: Jeder realen Person im Film ist eine Schauspielerin/ein Schauspieler auf der Bühne zugeordnet. Wenn die Person im Film verstummt, beginnt der Schauspieler auf der Bühne mit seiner Darstellung. So entsteht ein Spiel mit wechselnden Identitäten. 
Mit jeder neuen Ankunft erfahren wir eine neue Geschichte: über den Neuen und über die bereits Anwesenden. Doch bald erschöpft sich das Neue, es folgt die Wiederholung, die Zeit bleibt stehen, das Leben erstarrt. Also Aufbruch. Dorthin, wohin die Sehnsucht treibt und neue Träume wachsen lässt. 
 
Wo ist das Große, Gewagte, Erhabene zu finden? Wo sind sie, die großen Gefühle von gestern? Ein irres Spiel um Beachtung, Anerkennung, um tiefe Bewunderung beginnt. Die digitale Welt erscheint schließlich als ein neues Eldorado, dessen Schätze noch zu heben sind…
 
Es spielen: Svetlana Wall, Florian Kaiser, Laura Alvarez, Vivien Ziesack, Edgar Diel, Javid Seyed; Regie: Hubert Habig; musikalische Leitung: Jutta Glaser; Dramaturgie: Christiane Adam; Ausstattung: Motz Tietze, Choreographie: Christina Liakoloypoy; Kostüme: Marcela Slasenova; Text: Hubert Habig; Komposition: Franz Wittenbrink; Film: Ines Anna Krämer, Bernhard Rang.
 
Die nächsten Vorstellungen finden im Dezernat 16, Emil-Maier-Straße 16, Heidelberg statt. Termine: Freitag und Samstag, 19. und 20. Oktober, Freitag und Samstag 9. und 10. November, Donnerstag, 22. November, Freitag und Samstag, 7. und 8. Dezember, jeweils 20 Uhr. 
 
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Rhein-Neckar-Zeitung in der Neugasse in Heidelberg, Telefon 06221/5191210, und im Internet unter www.akt-heidelberg.de. Der Eintritt kostet 18 Euro/ermäßigt 14 Euro, im Vorverkauf 16 Euro/12 Euro.

Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder

Heidelberger Ausbildungstage für Jugendliche und Eltern vom 23. bis 25. Oktober im Dezernat 16 

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Bei den Heidelberger Ausbildungstagen gibt es für die Jugendlichen viel zu entdecken. Foto: Peter Dorn

Heidelberg. Bei den Heidelberger Ausbildungstagen vom 23. bis 25. Oktober 2018 können Schülerinnen und Schüler in der kreativen Atmosphäre des Dezernat 16, Emil-Maier-Straße 16, Ausbildungsberufe und duale Studiengänge praxisnah erleben. Auch die Eltern sind eingeladen, sich über mögliche Berufe für ihre Kinder zu informieren. Rund 60 Unternehmen und Institutionen präsentieren eine Vielzahl an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen. Geöffnet ist die Messe am Dienstag, 23. Oktober, von 17.30 bis 20 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag, 24. und 25. Oktober, jeweils von 9.30 bis 16 Uhr.
 
„Experten im Dialog“ beim Abend der Ausbildung
 
Am Dienstag, 23. Oktober, gibt es von 17.30 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich außerhalb von Schul- und Geschäftszeiten über Ausbildungsberufe und duale Studiengänge zu informieren. Um 18.30 Uhr diskutieren auf der Bühne „Experten im Dialog“, moderiert von Comedian Osman Citir, und beantworten unter dem Motto „Berufe zum Anfassen“ Fragen rund um die Ausbildung. Neben Schülern sind insbesondere Eltern herzlich eingeladen.
 
Direkter Kontakt zu den Ausbildern 
 
Neben kompakten Informationen über viele verschiedene Ausbildungsberufe erhalten die Besucherinnen und Besucher direkten Kontakt zu den Ausbildern bei den Heidelberger Unternehmen. Außerdem erfahren sie, wo es offene Ausbildungsstellen gibt – im Idealfall gelingt es sogar, sich vor Ort einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu sichern.
 
Buntes Rahmenprogramm und „Berufe zum Anfassen“
 
Das Motto „Berufe zum Anfassen“ ist Programm: Beim Mitmach-Parcours der Jugendagentur werden die Schüler mit Hilfe von verschiedenen Stationen durch die Ausbildungstage geleitet und bekommen durch praktische Aufgaben Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsbilder – vom Steuerquiz und Servierten falten über Zugfahrsimulationen bis hin zum Tischlern ist für jedes Interesse etwas dabei. Mit seinem Bühnenprogramm vermittelt Osman Citir den Jugendlichen mit Charme und Humor eine wichtige Botschaft: „Wenn du es willst, kannst du es schaffen. Es liegt an dir, ob es gelingt.“
 
Infotrucks und Bewerbungs-Café
 
In diesem Jahr besuchen erstmals der Brillux-Show-Truck und der M+E-Infotruck die Heidelberger Ausbildungstage. Dort können die Besucher interaktiv herausfinden, ob ein Beruf in der Metall- und Elektroindustrie oder im Malerhandwerk für sie in Frage kommt. Damit sich die Jugendlichen anschließend mit den besten Voraussetzungen bewerben können, gibt es im Café Leitstelle die Möglichkeit, ein professionelles Bewerbungsfoto machen zu lassen. Darüber hinaus werden ein Kleidungs- und ein Bewerbungsmappen-Check angeboten.
 
Bestmöglicher Übergang in den Beruf
 
Ziel der Veranstalter der Heidelberger Ausbildungstage ist es einerseits, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den bestmöglichen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Andererseits sollen Unternehmen in ihrem Bemühen unterstützt werden, offene Lehrstellen zu besetzen. 
Denn vor allem kleine und mittelständische Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, geeignete Nachwuchskräfte zu finden.
 
Die Organisatoren 
 
Die Ausbildungstage werden vom Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg und ihren Partnern Regionales Bildungsbüro Heidelberg, Heidelberger Dienste, Agentur für Arbeit Heidelberg, Handwerkskammer Mannheim-Rhein-Neckar-Odenwald, Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, Jugendagentur Heidelberg und Kreishandwerkerschaft Rhein-Neckar veranstaltet. 
 
Informationen für interessierte Ausbildungsbetriebe gibt es gibt es beim Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, Laura Köszegi unter Telefon 06221/
5830018, E-Mail laura.koeszegi @heidelberg.de; weitere Informationen für Eltern und Schüler gibt es beim Regionalen Bildungsbüro Heidelberg, Corinna Uebel, Telefon 06221/58-32023, E-Mail 
corinna.uebel@heidelberg.de

Anmeldung - Baby in Motion

Heidelberg. „Baby in Motion“ heißt die neuartige Eltern-Kind-Gymnastik, die von der Evangelischen Erwachsenenbildung angeboten wird. Sie besteht aus einer einzigartige Kombination aus Gymnastik, Spiel, Gesangs- und Muskeltraining für Babys (4 bis 8 Monate) sowie Kleinkinder (9 bis 14 Monate) und ihre Eltern. Die Kurse finden entweder montags, dienstags, mittwochs oder donnerstags statt und beginnen in der kommenden Woche. Die Gymnastik stärkt die Muskulatur, verbessert ihre Körperwahrnehmung und unterstützt gleichzeitig die motorische Entwicklung des Kindes. Bälle, Bänder, Tücher und Naturmaterialien sind dabei immer im Einsatz. Der Spaß an der Bewegung wird groß geschrieben. Der Montagskurs findet Vormittags im Raum „Yoga & Bewegung“, Burgstraße 61, 69121 Heidelberg-Handschuhsheim statt. Von Dienstag bis Donnerstag Vormittag finden die Kurse statt in der Praxis „AK Christensen balance your body“, Alte Eppelheimer Straße 40/1, 69115 Heidelberg-Bergheim. 
Interessierte melden sich unter 0178/3354932 oder pilates@akchristensen.com.

„Ausnahmezustand“ zum Auftakt

denke.schön“ startet am Freitag, 19. Oktober, mit Florian Schroeder

Heidelberg. Das politische Kabarett lebt! Dies zeigt das Kulturfenster jedes Jahr aufs Neue. Und das Publikum möchte am kabarettistisch-politischen Leben teilhaben zumindest bestätigen das die überaus guten Erfahrungen der Vorjahre des Festivals. 

 
13 Kabarettistinnen und Kabarettisten mit ihren aktuellen Programmen sind dabei. Viele davon sind Preisträger der deutschen Kleinkunst- und Kabarettszene. Darüber hinaus treten mehrere aktuelle und beeindruckende Neuentdeckungen auf. 
 
Starten wird der Kabarettherbst am Freitag, 19. Oktober, um 20 Uhr mit einem „Ausnahmezustand“. So der Titel des Programms von Florian Schroeder, der aus vielen TV-Sendungen bekannt ist und in der Stadthalle zu Gast sein wird.
 
Im November geht es dann richtig los: Am 9. November kommt Martina Brandl und macht „schon wieder was mit Sex“. Doch was nach einer billigen Verkaufsstrategie klingt, hat überraschend viel Tiefgang, wenn eine Frau wie Brandl darüber spricht.
 
Bereits seit einigen Jahren arbeitet das Kulturfenster mit Word Up! zusammen. Gemeinsam präsentieren die beiden Veranstalter den Word Up! Urknall: Ein Abend mit gleich drei Künstlerinnen und Künstlern, die es im Bereich zwischen Poetry und Kabarett neu zu entdecken gibt. Dieses Jahr am 16. November mit dabei ist Sarah Bosetti. Aufmerksame TV Kabarett Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sie bereits mehrfach in Sendungen wie „Die Anstalt“ erleben. Genauso entdeckenswert sind David Scheid aus Wien, der sein Programm mit einem Plattenspieler ergänzt, sowie Jason Bartsch, der es mit seinem Gedichten auf die Longlist des internationalen New Voice Award des PEN geschafft hat.
 
In ihr zweites Jahr geht die Kooperation zwischen Kulturfenster und dem Karlstorbahnhof. Dieser präsentiert am 17. November in der Stadthalle mit Nico Semsrott einen der neuen Stars des deutschen Kabaretts. „Freude ist nur ein Mangel an Informationen“, findet der vielleicht traurigste Komiker der Welt.
 
Mit Anka Zink kommt ein neues Gesicht nach Heidelberg. Anka Zink geht am 23. November mit den gängigen Denkmustern auf Konfrontationskurs. Und ist dabei „extrem positiv“, denn sie meint „lieber totlachen als kaputtärgern“.
 
„Niemand weiß, wie man mich schreibt“ heißt das Programm des am 24. November im Kulturfenster auftretenden Artikulations-Akrobaten Nektarios Vlachopoulus. Kein Wunder bei diesem Namen!
 
Und dann kommt die „Anstalt“. Nachdem Claus von Wagner letztes Jahr dabei war, wird dieses Jahr Max Uthoff sein neues Programm „Moskauer Hunde“ zeigen. Auftrittstermin ist der 30. November, Auftrittsort die Stadthalle Heidelberg.
 
Zum Jahresabschluss gibt es vier weitere Auftritte, alle im Kulturfenster in Heidelberg. Am 2. Dezember kommt Andrea Bongers mit „gebongt!“. Am 8. Dezember ist Anny Hartmann mit „Schwamm drüber?“, dem besonderen Jahresrückblick 2018, zu Gast. Tags darauf, am 9. Dezember, Martin Zingsheim mit „Aber mit ohne“ und zum Abschluss der in Heidelberg nur allzu gut bekannte Thomas C. Breuer. Er startet mit „Letzter Aufruf“ seine Abschiedstour Volumen 1.
 
Es gibt also auch in diesem Jahr genügend Futter für alle Denkrichtungen. In diesem Sinne: denke.schön!
 
Neu in diesem Jahr ist der „denke.schön Pass“, mit dem man zu einem moderaten Preis an allen Veranstaltungen teilnehmen kann.
Infos und Karten gibt es unter anderem im Internet unter www.kulturfenster.de, unter der Kartenhotline 01806/700733 und bei der Rhein-Neckar-Zeitung in der Neugasse in Heidelberg. 

Festival gegen 
Armut und Ausgrenzung

Veranstaltungen bis zum 23. Oktober¶

Heidelberg.
1992 hat die UN den 17. Oktober zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt. Seit 2004 findet deshalb im Oktober die Heidelberger Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung statt – bereits zum 15. Mal. Es ist das gemeinsame Anliegen von 52 Bündnispartnern aus dem Sozialbereich, aktiv zur Herstellung annähernd gleicher Chancen und Lebensbedingungen aller Bürgerinnen und Bürger beizutragen. Die Öffentlichkeit und besonders auch die Kommunalpolitik soll für dieses zentrale Thema interessiert und sensibilisiert werden, um Armut und Ausgrenzung aber auch deren strukturellen Ursachen zu bekämpfen. In diesem Jahr liegt das besondere Augenmerk der Aktionswoche auf dem Motto: „Mehr Mut zum Handeln“. 

 
Im nächsten Mai ist Gemeinderatswahl. Die Aktionswoche fordert die Heidelberger Kommunalpolitik zu mehr Mut zum Handeln auf in der nächsten fünfjährigen Gemeinderatsperiode. Zum Ausdruck kommt dies in dem aktuell in den Gemeinderat kommenden neuen Bericht zur sozialen Lage in Heidelberg, in dessen Erstellung erstmals Betroffene und Fachleute aus den Organisationen ein kleines Stück eingebunden waren. In dem in Kürze öffentlichen Bericht wird es neu erarbeitete Handlungsempfehlungen geben. Es wird schnell erkennbar, dass es Handlungsbedarf gibt. Die Frage ist, was davon realisiert werden kann. Dazu muss es einen politischen Willen geben, um die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. 
 
Bei der „Großveranstaltung“ zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ mit dem bekannten Armutsforscher Christoph Butterwegge wird die Frage gestellt, ob dieses ein „Mittel gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ sein kann. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. Oktober, um 18 Uhr in der Providenzkirche in der Hauptstraße statt. Der Eintritt ist frei.
 
Die 52 Mitglieder des Bündnisses präsentieren mit großem Engagement und Begeisterung außer den politischen Veranstaltungen auch Veranstaltungen „Treffpunkte“ mit vielfältigen Angeboten und „Rat&Hilfe“ direkt für Betroffene. 
 
Alle genauen Daten der Veranstaltungen der Aktionswoche stehen unter www.das-heidelberger-buendnis.de. 
 
Das jährliche Heidelberger „Sozialfestival“, für das das Heidelberger Bündnis einen ebenso hohen gesellschaftlichen Rang sieht wie die vielen guten Kulturfestivals in der Stadt, bietet Betroffenen, Aktiven und der Bevölkerung einen Rahmen, sich über Integration aller Benachteiligten und Bekämpfung von Armut zu verständigen. Dieser positive Druck soll im kommenden Gemeinderatswahlkampf an die Politik weitergegeben werden, so der Wunsch des Heidelberger Bündnisses.