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Heidelberg City

Die Narren feiern mit zwei Umzügen

Heidelberger Fastnachtsumzug am 25. Februar – durch Ziegelhausen rollt er schon am Sonntag 

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Auch in diesem Jahr kommen die Heidelberger Fastnachter voll auf ihre Kosten, wenn der Umzug mit geschmückten Fahrzeugen und zahlreichen Fußgruppen (hier die Ziegelhäuser Spaßgesellschaft im vergangenen Jahr) wieder von der Bergheimer Straße über den Bismarckplatz durch die Hauptstraße in der Altstadt zieht, wo er am Marktplatz mit einer großen Abschlussfete endet. Foto: Philipp Rothe
 

Heidelberg. „Hajo“ heißt es am Dienstag, 25. Februar, in Heidelberg: Beim traditionellen 172. Fastnachtsumzug des Heidelberger Karneval Komitees (HKK) werden wieder über 100 000 Zuschauer erwartet. Seit 1848 ziehen die Narren durch Heidelberg – der Umzug ist damit einer der ältesten in der Region. Der Zug formiert sich im Bereich Kirchstraße/Ecke Bergheimer Straße, setzt sich um 14.11 Uhr in Bewegung und führt über Bergheimer Straße, Bismarckplatz und Hauptstraße bis zum Karlsplatz. Die Abfahrt erfolgt über die Mönchgasse in Richtung B 37. Auf dem Marktplatz findet im Anschluss eine „After-Umzugs-Party“ statt. Bereits ab Faschingssamstag findet auf dem Universitätsplatz die Fastnachtsmesse statt, die der HKK in Kooperation mit dem Heidelberger Schaustellerverband veranstaltet. 
 
Die Heidelberger Innenstadt ist am Fastnachtsdienstag wegen des Umzuges von 13 bis 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Davon ist auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, am Fastnachtsdienstag den Veranstaltungsbereich des Umzuges weiträumig zu umfahren. Auf dem Bismarckplatz im Bereich des ehemaligen rnv-Kundenzentrums wird ein Zuschauerbereich für Rollstuhlfahrer ausgewiesen. Die rnv-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof bleibt an diesem Tag geschlossen. Straßenbahnen und Busse werden umgeleitet, alle Informationen zu den Umleitungen sind im Internet unter www.rnv-online.de/verkehrmeldungen sowie in der elektronischen Fahrplanauskunft www.vrn.de verfügbar.
 
Wie in den Vorjahren auch wird beim Fastnachtsumzug in Heidelberg ein optimiertes Sicherheitskonzept umgesetzt. Darüber haben sich Stadt, Polizei und der HKK als Dachorganisation der Heidelberger Karnevalsvereine im Vorfeld verständigt. Auch das Polizeipräsidium Mannheim ist auf die Faschingszeit vorbereitet und wird insbesondere an neuralgischen Örtlichkeiten offene und verdeckte Präsenz zeigen. Bei Bedarf werden lageorientiert zusätzliche Interventionskräfte eingesetzt. Ziel ist, Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung möglichst schon im Vorfeld zu verhindern.
 
Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Heidelberg ist mit drei Teams vor Ort. Mit dem HKK als Veranstalter wurde der Einsatz zusätzlicher Ordner besprochen. Auch die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) setzt zusätzliches Service- und Sicherheitspersonal in ihren Fahrzeugen ein. Vor und während der Veranstaltung wird eine Einsatzleitung, bestehend aus Stadt, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und dem Veranstalter, in engem Kontakt stehen, um gegebenenfalls rasch auf Ereignisse reagieren zu können.
 
Bereits am Sonntag, 23. Februar, wird ab 14.11 Uhr der Narrenruf „Ahoi“ beim Fastnachtsumzug im Stadtteil Ziegelhausen zu hören sein. Die Aufstellung erfolgt ab 13 Uhr im Bereich Peterstaler Straße/Wilhelmsfelder Straße im Einmündungsbereich Kreuzgrundweg abwärts. Der Zug führt von der Wilhelmsfelder über die Peterstaler Straße in die Straße In der Neckarhalle, wo er sich aufgelöst. Die Durchfahrt in Richtung Wilhelmsfeld beziehungsweise Ziegelhausen ist in der Zeit zwischen 13 und 16 Uhr gesperrt. 
 
Alle großen und kleinen Narren aus Heidelberg und den umliegenden Gemeinden sind zum Mitfeiern bei beiden Fastnachtsumzügen herzlich willkommen. 

Fasching für Kinder

Heidelberg. Zum traditionellen Faschingstreiben der TSG Rohrbach am Samstag, 22. Februar, von 14 bis 17 Uhr in der Eichendorffhalle (Heidelberger Straße 61) ist die Rohrbacher Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Mit fetzigen Faschingsspielen, Minidisco und einigen Überraschungen möchte die TSG den kleinen Narren einen unvergesslichen Nachmittag bescheren. Wie jedes Jahr wird das schönste Kostüm gekrönt und auch für das kulinarische Angebot ist bestens gesorgt.

In Ziegelhausen heißt es "Ahoi"

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Auch so gruselige Gestalten wie diese Hexen sind beim Ziegelhäuser Fastnachtsumzug dabei und treiben ihren Schabernack. Foto: oe

Heidelberg.
Jedes Jahr am Fastnachtssonntag zieht ein bunter Umzug durch den Stadtteil Ziegelhausen, zu dem sich neben zahlreichen Vereinen und Gruppen aus dem Ort auch Teilnehmer aus anderen Heidelberger Stadtteilen und dem Umland dazugesellen. Ab 14.11 Uhr wird dann wieder der Narrenruf „Ahoi“ zu hören sein, wenn sich der Zug in Bewegung setzt und durch das Tal zieht. Die Aufstellung erfolgt ab 13 Uhr im Bereich Peterstaler Straße/Wilhelmsfelder Straße, Einmündungsbereich Kreuzgrundweg abwärts. Dafür kann der Straßenzug Kreuzgrundweg/Rainweg in Richtung Ziegelhausen kurzzeitig für den Fahrverkehr gesperrt werden. 

 
Der närrische Umzug führt von der Wilhelmsfelder über die Peterstaler Straße bis in die Neckarhalle, wo er aufgelöst wird. Die Durchfahrt in Richtung Wilhelmsfeld beziehungsweise Ziegelhausen ist in der Zeit von 13 bis 16 Uhr gesperrt. Der Fastnachtsumzug hat auch Auswirkungen auf die Buslinien 33 und 34: Von 13.15 bis etwa 15.15 Uhr wird die Linie 33 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Haltestellen Brahmsstraße beziehungsweise Kleingemünder Straße und Endhaltestelle Köpfel über die Ersatzhaltestelle Rosensteige, Neckarhelle und Stiftsweg umgeleitet. Die Linie 34 wird in beiden Richtungen zwischen den Haltestellen Neuer Weg und Peterstaler Straße über Stiftsweg, Köpfel und Rainweg umgeleitet. Die Haltestellen Neckarschule, Steinbacher Tal, Mühldamm, Fürstendamm, Kreuzgrundweg, Rainweg und Mittlerer Rainweg können während des Umzugs nicht bedient werden und entfallen. 
 
Nach dem Umzug findet in der Steinbachhalle wieder die After-Umzugs-Fassenachtsparty mit der Band „Die Sicherheit“ und DJ Acrid statt.

„Wie man eine Torte macht...“

Heidelberg. „Schnucki, ach Schnucki“, „Mein Papagei frisst keine harten Eier“, „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän“ – um nur einige zu nennen – diese Schlager und Couplets aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts sind musikalische Zeitdokumente, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben. Beate Lesser und Karl Schramm entführen mit ihrem neuen Programm „Wie man eine Torte macht und andere Alltagsabenteuer“ im Taeter Theater in eine vergangene Epoche, deren Sprachwitz von merkwürdig bis abstrus, von heiter bis hintersinnig reicht. Vorsicht: Infizierung mit Ohrwürmern kann nicht ausgeschlossen werden! Das Gastspiel beginnt am Sonntag, 23. Februar, um 17 Uhr.
 
Am Dienstag, 25. Februar, um 20 Uhr sind Julie André, Chanson und Laurent Leroi, Akkordeon, mit ihrem Programm „Sous le ciel de Paris“ zu Gast im Taeter Theater.
 
Weiter im Programm: am Freitag, 28. Februar, 20 Uhr, „Heute weder Hamlet“, Komödie von Rainer Lewandowski mit Wolfgang Graczol; Samstag, 29. Februar, 20 Uhr, „Falsche Schlange“, Kriminalstück von Alan Ayckbourn; Sonntag, 1. März, 17 Uhr, „Falsche Schlange“.
 
Info: Taeter Theater, Bergheimer Straße 147, Kartentelefon 06221/163333 Vorverkauf Montag bis Donnerstag, 18 bis 19 Uhr. Bestellungen rund um die Uhr über Anrufbeantworter und Internet unter www.taeter-theater.de