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100 Kurzfilme: „Auftakt Kunst!“

Werke von Heidelberger Künstlerinnen und Künstlern

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Hundert Kurzfilme von Heidelberger Künstlerinnen und Künstlern sind bei dem Corona-Soforthilfe-Projekt „Auftakt Kunst!“ verfügbar. Collage/Foto: Stadt Heidelberg

Heidelberg.
Ohne Kunst und Kultur wird es still: Das spüren nicht nur die Heidelberger Künstlerinnen und Künstler, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger. Das Kulturamt der Stadt Heidelberg hat daher mit „Auftakt Kunst!“ ein drittes Corona-Soforthilfe-Projekt ins Leben gerufen. Hauptberuflich freischaffende und in Heidelberg lebende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten waren aufgerufen, ein aktuelles Werk zu präsentieren – und zwar in Form eines Kurzvideos von maximal fünf Minuten. Das Werk kann in den vergangenen Wochen oder Monaten entstanden sein oder sich noch im Entstehungsprozess befinden.

Aus den eingereichten 141 Einsendungen wurden 100 Videos per Losverfahren ermittelt. Diese sind auf der städtischen Website unter www.heidelberg.de/auftaktkunst zugänglich. Die Kurzfilme bieten einen Einblick in die Vielfalt der hiesigen künstlerischen Produktion. Ob Glasbläserei oder japanische Trommeln, ob Fotograf oder Tänzerin, ob Cyber-Punk oder Übersetzerin, ob Modemacherin oder Musikproduzent, ob Poetry Slammer oder Tenor – auf dieser virtuellen Bühne ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Kulturamt der Stadt Heidelberg hatte bereits im ersten Lockdowns 2020 mit „Solo Fantastico“ und „CoronLine“ kurzfristig zwei Corona-Soforthilfe-Projekte initiiert. Diese zielten nicht allein darauf ab, weiterhin eine Bühne und damit Sichtbarkeit für die lokalen Künstlerinnen und Künstler in der Pandemie zu schaffen. Mit ihnen sollte auch die Verbindung zwischen der Kunst und dem Publikum ermöglicht werden, das auf die Besuche von Kulturveranstaltungen verzichten muss. „Auftakt Kunst“ versteht sich deshalb als ein Geschenk an die Bürgerinnen und Bürger – und als Signal für die Unabdingbarkeit von Kunst und Kultur.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heidelberg sind dazu eingeladen, sich die Kurzfilme anzusehen. Die Bandbreite der vorgestellten Werke reicht von graphisch und technisch aufwändig bearbeiteten Videos über schlichte Aufnahmen und Zeichentrick bis hin zum dokumentarischen Rundgang durch Ateliers. Finanziert wurde „Auftakt Kunst!“ aus den Mitteln eines städtischen Nothilfefonds, den der Gemeinderat der Stadt Heidelberg für den Fall eines zweiten Lockdowns beschlossen hatte. Dem Projekt „Auftakt Kunst!“ hatte der Gemeinderat der Stadt Heidelberg in seiner Sitzung am 17. Dezember 2020 abschließend zugestimmt.

Ergänzend: Das Projekt „Auftakt Kunst!“ entspricht den Zielen der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt künstlerischer Ausdrucksform von 2005. Dieser Konvention ist die Stadt Heidelberg als UNESCO City of Literature in besonderem Maße verpflichtet.

150 Jahre Friedrich Ebert – Wir gratulieren

Videogratulationen und Sonderbriefmarke zum Geburtstag

Heidelberg.
Am 4. Februar 2021 feiert die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte den 150. Geburtstag ihres Namensgebers. Da aktuell keine Veranstaltungen stattfinden können, erinnert die Stiftung mit einer Videoreihe an den Sozialdemokraten, Republikgründer und Reichspräsidenten Friedrich Ebert: In kurzen Videobotschaften gratulieren Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft Ebert zum Geburtstag.

Sie erzählen, was sie persönlich mit Ebert verbinden und welche seiner Gedanken aus ihrer Sicht noch heute von Bedeutung sind. Unter den Gratulanten ist unter anderem der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strom, und der Intendant des SWR, Prof. Dr. Kai Gniffke.

In der Geburtstagswoche wird ab dem 1. Februar täglich ein neuer bunter Strauß mit Videogratulationen veröffentlicht. Die Videos werden auf der Homepage der Stiftung unter www.ebert-gedenkstaette.de, auf Facebook (@Eberthaus), Instagram (@friedricheberthaus) und Youtube (Friedrich Ebert Gedenkstätte) zu sehen sein.

Sonderbriefmarke zum 150. Geburtstag


4273 Zum 150. Geburtstag Friedrich Eberts am 4. Februar 2021 erscheint am gleichen Tag eine ihm gewidmete Sonderbriefmarke. Diese 95-Cent-Briefmarke der Deutschen Post, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte entstand, erinnert an Friedrich Eberts Eintreten für die Demokratie und ruft auf, auch heute nach seinem Vorbild für Demokratie und Freiheit einzutreten. Der Sozialdemokrat, Republikgründer und Reichspräsident Ebert kämpfte zeit seines Lebens für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und die parlamentarische Demokratie. Als erstes demokratisches Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte übernahm er Verantwortung für ein Land und war ein Garant für die erste deutsche Demokratie.

Eine offizielle Präsentation der Briefmarke im Friedrich-Ebert-Haus ist aufgrund der aktuellen Situation leider nicht möglich und auch die ursprünglich dort geplante Einrichtung einer Sonderpostfiliale kann leider nicht stattfinden. Die Präsentation der Briefmarke findet ausschließlich digital statt. Der extra erstellte Sonderstempel und ein Sonderbriefumschlag ist am Erscheinungstag (Donnerstag, 4. Februar) in der Postbankfiliale in der Sophienstraße 8-10 in Heidelberg erhältlich.

Alle Informationen zum Jubiläum auch unter www.ebert-gedenkstaette.de im Internet.

Telefonbesuchsdienst für ältere Menschen

Der Einsamkeit ein wenig entkommen

Heidelberg.
Besonders älteren Menschen wird in der Corona-Zeit geraten zu Hause zu bleiben, sich möglichst wenig direkt zu treffen. Die gewohnten gemeinsamen Treffen mit Familien, Freunden und Nachbarn, die zufälligen Begegnungen draußen finden kaum mehr statt.
Der Telefonbesuchsdienst bietet Ersatz für Gespräche, die vor Corona unter anderem beim Einkauf, beim Kaffeeklatsch, beim Treffen auf der Straße möglich waren.

Wie funktioniert der Dienst?

Menschen, die alleine sind und sich einen Gesprächspartner wünschen, melden sich bei der Vermittlungsstelle der Malteser.
Ihr Wunsch wird an ehrenamtlich Tätige weitergeleitet. Diese setzen sich dann mit dem Gesprächspartner in Verbindung und machen einen ständigen Telefontermin aus, beispielsweise jeden Dienstagvormittag. Für die Malteser steht die menschliche Nähe im Vordergrund. Sie sollen einen verlässlichen und zuhörenden Gesprächspartner bekommen.

Worüber wird gesprochen?

Worüber die beiden Gesprächspartner am Telefon dann sprechen, liegt in ihren Händen. Das können tägliche Freuden und Sorgen oder Ängste im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ebenso sein wie Geschichten aus dem Leben der Angerufenen. Im Vordergrund steht die menschliche Nähe. Keinesfalls erfolgt jedoch eine Beratung in kritischen Lebenssituationen. Die Gespräche sind vertraulich.

Was muss ich noch wissen?

Ein persönliches Kennenlernen der beiden Gesprächspartner/innen ist nicht vorgesehen. Das Angebot ist kostenfrei. Die Angerufenen haben jederzeit die Möglichkeit, den Kontakt zu beenden oder sich einen anderen Gesprächspartner zu wünschen.

Die im Telefonbesuchsdienst engagierten Menschen werden alle von einer pädagogischen Mitarbeiterin der Telefonseelsorge geschult.
Die Vermittlungsstelle beim Malteser Hilfsdienst e.V. ist von Montag bis Sonntag, jeweils von 16 bis 18 Uhr unter Telefon 0151/ 54365007 erreichbar. Interessierte können auch per Mail Kontakt aufnehmen unter info.heidelberg@malteser.org.

Der Telefonbesuchsdienst in Heidelberg ist ein Kooperationsangebot des Malteser Hilfsdienstes e.V. (www.malteser-bw.de/unsere-standorte/heidelberg.html) und des Seniorenzentrums Bergheim (www.seniorenzentren-hd.de/ seniorenzentren/bergheim).

Stadtbücherei: Kontaktlos Bücher abholen

Ausleihfristen bis zur Wiedereröffnung

Heidelberg.
Kundinnen und Kunden der Heidelberger Stadtbücherei haben schon darauf gewartet und der Städtetag Baden-Württemberg gab vergangenen Mittwoch grünes Licht: Die Stadtbücherei darf ab sofort einen kontaktlosen Abholservice anbieten. Das Angebot hat am 18. Januar begonnen und gilt bis zur Wiedereröffnung der Stadtbücherei. Wer eine gültige BüchereiCard oder Metropolcard besitzt, kann seine Medienwünsche über verschiedene Kanäle einreichen: über ein Kontaktformular auf der Homepage www.stadtbuecherei.heidelberg.de, per E-Mail an: stadtbuecherei.information@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221/5836100.

Schülerinnen und Schüler können ihren Bedarf für Homeschooling und Prüfungen auch direkt an den ReferateCoach schicken (E-Mail: referatecoach@heidelberg.de); alle Anfragen sollen mit Namen und Rückrufnummer versehen sein.

Auf jeden Ausweis können in Abständen von je 14 Tagen bis zu zehn Medien bestellt werden. Im Regelfall kann am Tag nach der Bestellbestätigung die kontaktlos organisierte Abholung am Eingang Kurfürstenanlage erfolgen. Telefon- und Abholzeiten sind Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr. Medienrückgaben sind aus räumlichen Gründen derzeit nicht möglich. Die Ausleihfristen werden automatisch bis zur Wiedereröffnung verlängert. Neuanmeldungen und Ausweisverlängerungen sind telefonisch möglich. Der Online-Katalog, die virtuelle Zweigstelle metropolbib.de sowie die digitalen Angebote der Stadtbücherei auf der Homepage sind rund um die Uhr erreichbar.

Sommertagszug abgesagt

Auch 2021 kann das Event nicht stattfinden

Heidelberg.
Der für den 14. März 2021 geplante Sommertagszug durch die Altstadt mit seinem melodischen „Schtrieh, Schtrah, Schtroh, der Sommerdag is do“ sollte eigentlich wieder der kalten Jahreszeit das Fürchten lehren. Bereits im vergangenen Jahr musste die Brauchtumsveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Angesichts der aktuellen Entwicklungen bleibt dem Veranstalter Heidelberg Marketing auch für 2021 keine andere Wahl.
„Gerade für Familien und Kinder ist dieses Event immer etwas Besonderes. Aber wir müssen hier ganz einfach verantwortungsvoll handeln“, begründet Mathias Schiemer, Heidelberg Marketing-Geschäftsführer, seine Entscheidung, den Sommertagszug zum zweiten Mal in Folge ausfallen zu lassen.

„Wir möchten diese besondere Veranstaltung lieber wieder durchführen, wenn alle Beteiligten wieder ganz unbeschwert sein dürfen.“ Joe Schwarz, Leiter der Event-Abteilung von Heidelberg Marketing ergänzt: „Brauchtumsveranstaltungen abzusagen, ist immer besonders schade. Und grundsätzlich wäre ein Sommertagszug unter Pandemiebedingungen sogar machbar, aber es wäre keineswegs das Gleiche. Den Winter werden wir dieses Mal auch so vertreiben.“
Die Stadt Heidelberg und Heidelberg Marketing orientieren sich bei ihren Entscheidungen an den Empfehlungen der Landes- und Bundesregierung.