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Ein Abend mit Werken von Dmitri Kabalewski

Heidelberg. Ein Abend mit Werken von Dmitri Kabalewski – unterhaltsam, eingängig und lebendig: Zeit seines Lebens hat sich der Komponist für die Musikalisierung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Dabei entstanden wunderbare Werke wie sein Klavierkonzert Nr. 3 oder seine in Deutschland völlig unbekannten Lieder für Kinderchor und Orchester. Eine weitere Rarität wird seine 4. Sinfonie sein. Die heitere Ouvertüre zur Oper „Colas Breugnon“ sowie die Komödianten-Suite gehören zu seinen besonders unterhaltsamen Kompositionen, die ebenfalls am Samstag, 16. Februar, um 19 Uhr in der Stadthalle zu hören sein werden. Zu diesem Raritätenkonzert werden die Musikfreunde Heidelberg die Tochter des Komponisten als Ehrengast begrüßen dürfen.
 
Dmitri Borissowitsch Kabalewski gehörte in Russland zu den bekanntesten und geschätzten Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts. Vor allem durch sein Wirken für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen wurde er mit zahlreichen eingängigen und volkstümlichen Kinderliedern, Solokonzerten für Jugendliche und seinem umfassenden Klavierwerk für Kinder zu einem prägenden Komponisten. In Deutschland ist sein symphonisches Schaffen nahezu unbekannt, doch junge Klavierschüler lieben seine Werke.
 
Der Mannheimer Kinder- und Jugendchor DOREMI wird zusammen mit dem Orchester der Musikfreunde Heidelberg drei Lieder in russischer Sprache aufführen, die wohl jedes Kind in Russland kennt – die Fassungen für Chor und Orchester sind verschollen und werden erstmals in Deutschland und nach dem Original instrumentiert aufgeführt. Die Leitung haben Katharina Hack und René Schuh, am Klavier: Stanislav Novitskij.
Der Eintritt kostet 15 und 9 Euro an der Abendkasse oder im Vorverkauf 13 und 7 Euro online unter www.musikfreunde-hd.de.

„Eine Krankheit, 1.000 Gesichter“

Fotoausstellung und Aktionen anlässlich des Weltkinderkrebstags am 15. Februar

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Die Ausstellung „Eine Krankheit, 1.000 Gesichter“ von KiTZ und NCT Heidelberg zeigt vom 15. Februar bis 14. März Bilder der Fotografin Marina Proksch-Park (Flugkraft). Foto: Flugkraft/KiTZ

Heidelberg. Zum diesjährigen Weltkinderkrebstag am 15. Februar eröffnen das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg die Fotoausstellung „Eine Krankheit, 1.000 Gesichter“ mit Bildern der Fotografin Marina Proksch-Park im NCT. Das KiTZ und der Elternverein „Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg“ präsentieren sich am Weltkinderkrebstag in der Kinderklinik mit Infoständen und kleinen Überraschungen für die Besucher.
 
Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg. Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe.
 
Fotografin Marina Proksch-Park organisiert über ihre gemeinnützige Organisation Flugkraft kostenlose Fotoshootings, Schmink- und Kreativ-Workshops sowie Wunscherfüllungsaktionen für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche. Sie möchte den jungen Patienten und ihren Familien mit diesen positiven Momenten Kraft und Freude schenken. „Das erste Flugkraft-Kind habe ich 2013 fotografiert“, erzählt die Fotografin über die Anfänge ihrer Initiative. „Es handelte sich um Leefke, das krebskranke Kind meiner Freundin. Sie war damals zwei Jahre alt und hatte Nierenkrebs. Leefke hat den Krebs besiegt und ihre Eltern haben die Fotos freigegeben, um anderen Familien Mut zu machen und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.“


Inzwischen hat die Fotografin viele weitere Kinder und Erwachsene abgelichtet. Ihre Bilder sind ästhetisch und berührend zugleich. Einige dieser Fotos zeigt die gemeinsame Ausstellung „Eine Krankheit, 1.000 Gesichter“ von KiTZ und NCT Heidelberg. Ab dem Weltkinderkrebstag am Freitag, 15. Februar, bis zum 14. März können die Bilder im zweiten und dritten Obergeschoss des NCT (Im Neuenheimer Feld 460) kostenlos besichtigt werden. Weitere Informationen zu Flugkraft finden sich auf der Website: www.flugkraft.
de.
 
KiTZ und Elternverein präsentieren sich in der Kinderklinik Am Weltkinderkrebstag selbst präsentieren sich das KiTZ und der Elternverein „Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg“ von 10 bis 14.30 Uhr mit Infoständen und kleinen Überraschungen für Patienten, Angehörige und Interessierte im Foyer der Kinderklinik Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 430).

Die Meister der stillen Kunst

Heidelberg. Das weltweit bewunderte und in Heidelberg hochgeschätzte Pantomimenduo Bodecker & Neander bringt mit seinem Programm „Best of“ ein erneutes Gastspiel auf die Bühne des Taeter-Theaters. Die beiden Meister der Stillen Kunst waren schon einige Male dort zu sehen und treten diesmal wegen ihres dichten Terminkalenders an nur zwei Tagen auf, am Freitag und Samstag, 15. und 16. Februar, jeweils um 20 Uhr. Ein Festival wortloser Komik, das auf umwerfende Weise Minenspiel und Körperbewegung zum Träger anrührender und fantasievoller Geschichten macht, erwartet das Publikum. 
 
Der Eintritt kostet 24 Euro, ermäßigt 18 Euro, Kinder 12 Euro. Info: Taeter-Theater, Bergheimer Straße 147, Kartentelefon 06221/ 163333 (rund um die Uhr, AB), Vorverkauf an der Bühne Montag bis Donnerstag von 18 bis 19 Uhr, Bestellungen im Internet unter www.taeter-theater.de.⋌ 

Renaissancefürst, Abenteurer & Lebemann

Heidelberg. Am 12. Februar vor 460 Jahren starb Kurfürst Ottheinrich: Er war es, der sofort nach seinem Regierungsantritt 1556 in der Kurpfalz die Reformation umsetzte. Auch als Bauherr trat er in Erscheinung: Der nach ihm benannte Prachtbau in seiner Residenz Schloss Heidelberg ist einer der schönsten und frühesten Palastbauten der deutschen Renaissance. Und auch als Kunstmäzen wurde er berühmt: Herausragende Werke der bildenden Kunst, der Malerei, der Musik und der Buchkunst wurden von ihm in Auftrag gegeben oder gekauft. Seine Bibliothek, die Bibliotheca Palatina, gilt bis heute als eine der bedeutendsten ihrer Zeit. 
 
„Renaissancefürst, Abenteurer und Lebemann“: In dieser Sonderführung der Staatlichen Schlösser und Gärten geht es am Sonntag, 17. Februar, um 14.30 Uhr um das Leben des Ottheinrich. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro plus 8 Euro Schlossticket, für Ermäßigte 3 Euro plus 4 Euro Schlossticket. Informationen und Anmeldung (erforderlich): Service Center der kurpfälzischen Schlösser Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen, Telefon 06221/ 65888-0, Fax 06221/65888-18, E-Mail service@schloss-heidelberg. com, www.schloss-heidelberg.de.

Friedrich-Ebert-Fest: „100 Jahre Wahl zum Reichspräsidenten“

Heidelberg. Das Friedrich-Ebert-Haus feiert am Sonntag, 17. Februar, das 100. Jubiläum der Wahl Friedrich Eberts zum ersten demokratischen Staatsoberhaupt Deutschlands und erinnert damit an eine entscheidende Weichenstellung in der deutschen Demokratiegeschichte. Chansonnier Jo van Nelsen macht mit seinem Musikkabarettprogramm „Solang nicht die Hose am Kornleuchter hängt…!“ um 11 Uhr den Auftakt des Friedrich-Ebert-Fests „100 Jahre Wahl zum Reichspräsidenten“. Am Klavier von Bernd Schmidt begleitet, präsentiert van Nelsen die witzigsten, frivolsten und absurdesten Schlager und Chansons der Jahre 1919 bis 1933. Neben den großen Hits dieser Zeit wie „Was macht der Maier am Himalaya“ werden viele Lieder präsentiert, die bislang nur selten aufgeführt wurden.
 
Um 14 Uhr folgt ein Auftritt des Saxophon-Ensembles der Musikschule Rastatt. Ab 15 Uhr gestaltet der Geschichtenerzähler Dirk Nowakowski einen Familiennachmittag für Groß und Klein. In seinem Programm „Geschichten aus der Pfaffengasse“ erzählt Nowakowski Anekdoten aus der Kindheit Friedrich Eberts sowie Märchen, Reime und Geschichten aus seiner Zeit. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Stoffbälle, Wunderscheiben und Brummknöpfe zu basteln.
 
Eine Ebert-Rallye für Kinder und Erwachsene startet um 11.15 Uhr und 14 Uhr im Friedrich-Ebert-Haus. Auf den Spuren Eberts gibt es in seiner Geburtswohnung und in „seinem“ Viertel viel zu entdecken und zu erleben. Bei der öffentlichen Führung um 16 Uhr können die Besucher mehr über die historischen Hintergründe erfahren. Für das leibliche Wohl wird mit Suppe aus der Gulaschkanone gesorgt. Der Eintritt in das Friedrich-Ebert-Haus (Pfaffengasse 18, 69117 Heidelberg) ist frei.