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Mosbach

Trauerspaziergang rund ums Tempelhaus

Erster Termin am ist am Sonntag, 20. September

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Bringen gemeinsam Bewegung in die Trauerarbeit: Anita Brust und Christian Nordmann (vorne), zwei der Ehrenamtlichen des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach, sowie Trauerorganisatorin Christina Bock. Foto: Gerhard Kohler

Mosbach. Nach langer Corona-Zwangspause gibt es in Mosbach wieder ein regelmäßiges Angebot für Trauernde: Der Erwachsenenhospizdienst Mosbach lädt ab September einmal im Monat zu einem Trauerspaziergang rund ums Tempelhaus ein. An der frischen Luft kommen dabei nicht nur die Trauernden in Bewegung; auch die Trauerbewältigung kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück vorankommen. 

Für Trauernde kann es tröstlich sein, wenn sie Menschen begegnen, die ebenfalls einen geliebten Angehörigen oder Freund verloren haben und um den langen Weg der Trauer wissen. Das soziale Miteinander gibt Halt und trägt in der Zeit der Trauer. Gespräche und der Austausch mit Gleichgesinnten sind daher hilfreich.
 
Eigentlich hätte an den geplanten Terminen, jedem dritten Sonntag im Monat, das bei vielen Betroffenen beliebte Trauercafé in den Räumlichkeiten des Hospizdienstes stattfinden sollen. Das Hygienekonzept dafür war bereits ausgearbeitet. Angesicht der aktuellen Infektionslage und der schlechten Lüftungsmöglichkeiten während der bevorstehenden kalten Jahreszeit entschied sich das Hospizteam jedoch gegen die Wiederaufnahme des Café-Treffs. „Das Risiko insbesondere für die mehrheitlich älteren Gäste war uns einfach zu hoch“, erläutert Dr. Christina Bock, die die Trauerangebote des Erwachsenenhospizdienstes organisiert. „Schweren Herzens haben wir uns dagegen entschieden.“ Unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln hätte das Trauercafé zudem viel von seinem geselligen Charakter verloren. 
 
Das Alternativangebot des Erwachsenenhospizdienstes steht jedoch bereits in den Startlöchern: Am Sonntag, 20. September, soll der erste Trauerspaziergang rund ums Tempelhaus Neckarelz stattfinden. Auch bei dieser Veranstaltung können Trauernde ihre Erfahrungen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Mit Abstand und an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko hier allerdings deutlich reduziert. Begleitet werden die Spaziergänge von Ehrenamtlichen des Erwachsenenhospizdienstes. 
 
Treffpunkt für den Trauerspaziergang am 20. September ist um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz im Innenhof des Bildungshauses Neckarelz (Martin-Luther-Straße 14, Eingang auf der Seite der Johannitergasse). Nach einem kleinen Gedankenimpuls zu Beginn machen sich die Teilnehmenden in gemütlichem Tempo auf den Weg. Auf der Strecke sind Sitzmöglichkeiten vorhanden. Der Spaziergang dauert etwa eine Stunde. Bei schlechter Witterung kann ein Teil der Strecke unter der Bundesstraßenbrücke im Trockenen zurückgelegt werden. Die Teilnehmenden sollen sich bitte dem Wetter entsprechend kleiden und gegebenenfalls einen Schirm dabeihaben. 
 
Für den Trauerspaziergang gelten die Auflagen der aktuellen Corona-Verordnung mit Hygiene- und Abstandsregeln. Draußen sollte das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern jederzeit möglich sein. Die Teilnehmenden werden dennoch gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Das Angebot ist kostenfrei. Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter der Nummer 06261/1809752. 
Weitere Infos im Internet auf www.hospizdienst-mosbach.de.

Über die Megatrends der Zukunft

Mosbach. Die Menschheit zeichnet sich seit jeher durch Weiterentwicklung und Fortschritt aus. Spätestens seit der industriellen Revolution lautet das Motto der technologischen Entwicklung „Schneller, weiter, höher“. Doch wohin führt das Ganze? Die Zukunftschancen dieser Entwicklungen beleuchtet Morell Westermann in seinem virtuellen Vortrag „Die Megatrends der Zukunft“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. 
 
Wohin führen die technologischen Entwicklungen? Was, wenn die „künstliche Intelligenz“ uns Menschen überlegen ist? Was, wenn alles autonom, digital und vernetzt ist? Was arbeiten wir dann noch? In welcher Gesellschaft leben wir dann? Was bleibt?
 
In seinem virtuellen Vortrag an der DHBW Mosbach beleuchtet Referent Morell Westermann die Megatrends der nächsten 10 Jahre, die das Potential haben, unsere Gesellschaft grundlegend zu verändern. Veränderungen, die die Erfindung der Dampfmaschine, des Stroms und des Computers in den Schatten stellen. Der Referent macht sichtbar, was vielen heute noch verborgen ist und wagt einen Ausblick auf das, was uns in den nächsten 10 Jahren erwarten wird.
 
Der Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde findet am Dienstag, den 22. September, um 18 Uhr virtuell statt. Anmeldung und Zugangslink auf www.mos bach.dhbw.de/studium-generale. Über den Referenten: Morell Westermann berät als Technical Account Manager der Microsoft Schweiz AG vor allem die Finanzindustrie in IT - Strategiefragen. In Kombination mit seinem Engagement als Zukunftsforscher und Partner der Future Matters, dem Zürcher Zukunftsforschungsinstitut, macht ihn das zum begehrten Keynote-Speaker für inspirierende Vorträge und Berater für Unternehmen, die sich dem nächsten Schritt der Digitalisierung stellen.
 
Als gelernter Polygraf, Dipl.-Ing der Druck- und Medienindustrie behält er bei aller Begeisterung für die Trends- und Entwicklungen der Zukunft die Bodenhaftung. Nur in seiner Freizeit, als passionierte Gleitschirmflieger, tauscht er diese bewusst für einen schönen Streckenflug durch die Schweizer Alpen ein.

Mediathek Mosbach

Mosbach. Aufgrund der Covid19-Pandemie hatte die Mediathek Mosbach von Mai bis in den September geänderte Öffnungszeiten angeboten. Mit dem Schulanfang nach den Sommerferien gelten in der Mediathek nun auch wieder die alten Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten der Mediathek sind so gestaltet, dass an drei Vormittagen in der Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) medienpädagogische Programme mit Schulklassen und Kindertagesstätten durchgeführt werden können. 
 
Da Schulen und Kindertagesstätten im Frühjahr aufgrund der Covid19-Pandemie geschlossen waren, hatte die Mediathek zwischenzeitlich geänderte Öffnungszeiten und auch am Mittwoch- und Freitagmorgen geöffnet. Mit dem Schulbeginn nach den Sommerferien treten nun auch in der Mediathek wieder die regulären Öffnungszeiten in Kraft: Dienstag 10 bis 18 Uhr; Mittwoch 14 bis 18 Uhr; Donnerstag 10 bis 19 Uhr; Freitag 14 bis 18 Uhr; Samstag 10 bis 13 Uhr. Dienstag und Donnerstag ist dann wieder durchgängig über Mittag geöffnet und Donnerstag bleibt bis abends 19 Uhr offen.

Beiträge für ein gutes Leben

Neckar-Odenwald. Im Frühsommer hatte sich der Neckar-Odenwald-Kreis aufgemacht, eine Zertifizierung als „Fairtrade-Landkreis“ im Rahmen der Fairtrade-Towns-Kampagne zu erreichen. Im Neckar-Odenwald-Kreis sind zudem verschiedene Initiativen schon seit Jahren aktiv, um den Fairen Handel zu unterstützen. Die Stadt Buchen ist seit 2013 und Osterburken seit 2020 als Fairtrade-Town anerkannt. Die Große Kreisstadt Mosbach befindet sich derzeit im Bewerbungsprozess. Darüber hinaus sind sowohl das Burghardt-Gymnasium in Buchen (seit 2016) wie auch die Ludwig-Erhard-Schule in Mosbach (seit 2020) als Fairtrade-Schools ausgezeichnet. In Mosbach, Buchen und Osterburken gibt es jeweils sehr engagierte Weltläden. 
 
Für eine Zertifizierung als Fairtrade-Landkreis müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden, die sich auf das Angebot und die Verwendung von Produkten aus fairem Handel beziehen. Die jährlich stattfindende Faire Woche, eine Aktion von Fairtrade Deutschland, bildet in diesem Jahr deshalb einen ersten wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis. 
 
Die Faire Woche bis zum 25. September lebt von Aktionen, die lokale Gruppen und Organisationen wie Weltläden, Fairtrade-Towns, kirchliche Gruppen und Fairtrade-Schools durchführen. Mit einer ersten kreisweiten Mitmachaktion im Neckar-Odenwald-Kreis machen verschiedene Initiativen auf das Thema der Fairen Woche „Das gute Leben“ aufmerksam. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, sich selbst über folgende Fragen Gedanken zu machen: „Was brauche ich, um ein gutes Leben führen zu können? Was kann ich dazu beitragen, um möglichst vielen Menschen auf dieser Erde ein gutes Leben zu ermöglichen?“, ganz nach dem Motto „Fair statt mehr – fair handeln für ein gutes Leben“. Die Antworten sollen dann auf einer interaktiven Pinnwand oder in einem Schaufenster gesammelt werden. 
 
In dem gesamten Zeitraum informieren zudem die Weltläden in Mosbach, Osterburken und Buchen über die Faire Woche und rufen Bürgerinnen und Bürger zur Mitmachaktion auf. Auch die Stadt Osterburken als frisch anerkannte Fairtrade-Town nimmt an der Fairen Woche teil. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, im Rathaus und im Römermuseum mittels Karteikarten Gedanken aufzuschreiben und an eine Stellwand zu pinnen. Auch das Gasthaus Schwanen und die Metzgerei Hofmann in Osterburken nehmen mit einer Aktion an der Fairen Woche teil und freuen sich über Besuch der Bürgerinnen und Bürger. 
 
Im Landratsamt in Mosbach wird es in der kommenden Woche für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich in der Frühstückspause bei einem fair gehandelten Kaffee über das Thema zu informieren und seine eigenen Gedanken auf einer partizipativen Pinnwand festzuhalten. Organisiert wird die Aktion von Kreisentwicklerin Lisa-Marie Bundschuh, die das Projekt federführend betreut. „Es geht uns darum, für die Nutzung und den Konsum fair gehandelter oder regionaler Produkte im geschäftlichen wie im privaten Umfeld zu sensibilisieren“, betont Bundschuh zum Start der Woche.