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Mosbach

Kleidung nach Größen sortiert

Neckargerach. Der Evangelische Kindergarten Neckargerach veranstaltet am Samstag, 21. Oktober, den 14. größensortierten Flohmarkt „mit Blick auf den Winter“ in der Minneburghalle. In der Zeit von 13 bis 15.30 Uhr werden Kinderbekleidung in allen Größen, Bücher und Spielsachen, sowie Gebrauchsgegenstände rund um Kind und Schwangerschaft angeboten. Alle Artikel sind übersichtlich nach Größen sortiert und mit Preisen ausgezeichnet ausgelegt. Ein Kuchenbuffet lädt zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein. Selbstverständlich kann Kuchen auch mitgenommen werden.

Weitere Infos gibt es unter www.eki-neckartal.de/flohmarkt.

Abendmusik für Bläser, Piano und Geige

Neunkirchen. Auf die herzliche Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen im Oktober 2016 folgt nun die Tatsache, dass der Posaunenchor Aglasterhausen-Unterschwarzach mit einem gemischten Programm am Sonntag, 22. Oktober, um 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche in Neunkirchen aufspielen wird.

Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores unter der Leitung von Sophie Hübsch setzen mit ihren Instrumenten unter anderem musikalische Akzente zum 500-jährigen Reformationsjubiläum. Teil des Programms werden auch Auszüge aus der Oper „Die Zauberflöte“ sein, wozu es seit dem „Mozartsommer 2016“ im Schwetzinger Schlosspark eine sehr schöne Bearbeitung für Posaunenchor von Dr. Stefan Hübsch gibt.

Im Wechsel mit den Bläsern spielen Bernadette Kaiser an der Geige und Jörg Kaiser am Piano bekannte Melodien aus einer Reihe großer Walt-Disney-Erfolge.

Zwischen den musikalischen Darbietungen werden von Pfarrer Goerke Zitate und Darstellungen von und über Martin Luther gelesen.

Herzliche Einladung an alle Interessierte und Freunde von Posaunenchormusik, als auch der Varianten zu Film und Musicals.
Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang wird erbeten.

Auf Entdeckungsreise mit der Magd Elsa

Mosbach. Eine Stadtführung für Familien – insbesondere für Großeltern und Enkel, aber auch für Eltern mit ihren Kindern ab fünf Jahren – findet am Sonntag, 22. Oktober, um 14 Uhr statt.

Die Gästeführerin Magd Elsa und der Verkehrsverein Mosbach laden zu einer aufregenden Entdeckungstour durch Mosbachs Altstadt ein. Wie haben unsere Vorfahren früher gelebt? Mit welchen Spielsachen wurde einst gespielt? Wie sah der Alltag früher aus? Auf einer Zeitreise beginnend im 9. Jahrhundert warten viele interessante, heute teils unbekannte Gegenstände und Begriffe wie Kerbholz, Feldschütz oder Fassdauben, aber auch abenteuerliche Geschichten auf die Großen und vor allem die Kleinen.

Treffpunkt ist vor der Tourist Information am Marktplatz. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung bei der Tourist Information unter der Telefonnummer 06261/91880 erforderlich. Ein geringer Unkostenbeitrag ist in der Tourist Information zu entrichten.

Er hat den Horizont immer griffbereit

Mosbach. Was sagt es über einen Kabarettisten aus, wenn er ein „Best of“-Programm spielen kann und das Publikum amüsiert sich dennoch königlich? Zum einen natürlich, dass der Unterhaltungswert des Künstlers groß ist; zum anderen, dass die Aktualität seiner Gedanken ungebrochen ist. Das zeigt wiederum: Kabarett kann die Welt nicht verändern, aber den Finger immer wieder in die Wunde legen. Gut, wenn die Protagonisten dessen nicht müde werden und, wie Gerd Dudenhöffer, immer wieder zeigen, wo der Schuh drückt – so auch am Freitag, 20. Oktober, um 20 Uhr in der Alten Mälzerei.

„Ich weiß gar nicht, ob ich Ihnen das schon mal erzählt habe. Bestimmt…“ Diesen Satz spricht Heinz Becker öfters. Es ist jeweils Ein- und Überleitung zu den damit automatisch zum runden Ganzen verbundenen Themenblöcken von Dudenhöffers neuem Programm, das so neu gar nicht ist und folgerichtig den Namen „Déjà-vu“ trägt. Aus 30 Bühnenjahren und 16 Programmen hat er etwas destilliert, was den Namen jedoch sogleich Lügen straft: Durch die Kombination des vermeintlich Bekannten ist tatsächlich etwas komplett Neues entstanden.

Eigentlich ist ja jede Begegnung mit Heinz Becker ein „Déjà-vu“: Kleinkariert das Hemd, die Schiebermütze auf dem Kopf, das Beinkleid durch Gürtel und Hosenträger zweifach gesichert und dazu eine Mimik wie Buster Keaton – äußerlich bietet Dudenhöffer seit Jahrzehnten eine Konstante, in der sich das enge Weltbild dieses (nur dieses?) Kleinbürgers spiegelt. Den Horizont immer griffbereit setzt Becker seine Duftmarken an brenzligen Punkten – so scharf, dass es einen nicht selten schüttelt. Doch dann wiegt Dudenhöffer sein Publikum durch Belanglosigkeit in scheinbarer Sicherheit, um es mit der nächsten Spitze fast schon physisch spürbar aufzuschrecken.

Da ist der Nachbar, an dessen Garage ein Hakenkreuz gesprüht wurde und der es sofort entfernt, denn es wurde falsch herum gemalt: „Das hätte es früher nicht gegeben.“ Da ist der Kampfhundebesitzer, dessen Pit-Bull ein Kind zerfleischte und der sich darüber beschwert, dass immer die Hunde als erstes eingeschläfert werden: „Laut Gericht hätte das Kind da gar nicht spielen dürfen.“ Da ist der seltsame Freund von Sohn Stefan, der Ballett tanzt – das Wort Homosexualität kommt Heinz nur stockend über die Lippen: „Der trägt so eine rote Schleife – ich finde das ja gut, dass man die markiert.“ Es sind Szenen wie diese, bei denen das Lachen eher Abwehrreaktion ist und heftiger Applaus zuweilen irritiert: Becker meint es nicht so. Oder doch? Dudenhöffers Spiel ist nicht selten eines mit dem Feuer.

Dazwischen wunderbar obskure Bilder, die das Kopfkino flimmern lassen: Heinz, wie er sich im Laden irrt und versehentlich einen Sex-Shop betritt; Heinz, der auf dem Klo über fehlendes Klopapier sinniert; Heinz am kalten Buffet, im Restaurant nach einem Malheur mit dem Seifenspender oder mit Zeugen Jehovas konfrontiert: „Die waren ja früher gegen die Nationalsozialisten – kein Wunder, dass heute mit denen keiner was zu tun haben will.“ Und schon hat Dudenhöffer das Steuer herumgerissen und steuert auf die nächste scharfe Pointenklippe zu.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Neuer Leiter, neues Projekt

Jetzt ist die beste Gelegenheit, in die Chöre einzusteigen

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Die Vorstände von Troubadix und HarmoNixen mit dem neuen Chorleiter Stefan Golea (4.v.r.). Foto: Roidl

Mosbach. Die Popchöre HarmoNixen und Troubadix aus Mosbach haben seit Juli einen neuen Chorleiter. Für den 30. Juni 2018 ist ein großes gemeinsames Konzertprojekt der beiden Chöre geplant.

Mit Stefan Golea, einem studierten Musiker, haben die beiden Mosbacher Pop-Chöre HarmoNixen und Troubadix einen erfahrenen neuen Chorleiter gefunden. Golea stammt aus Bukarest, wo er Klavier und Dirigat studierte. Seine bisherige musikalische Laufbahn war sehr abwechslungsreich. Unter anderem war er musikalischer Direktor am Jugendtheater Piatra-Neamt in Rumänien, musikalischer Leiter auf dem Kreuzfahrtschiff Maxim Gorki und als Bandmusiker, Alleinunterhalter und Leiter diverser Orchester tätig. Im Raum Mannheim und Speyer dirigiert er bereits zwei Chöre, für die er schon mehrere Chorprojekte aus den Bereichen Rock und Pop arrangiert und geleitet hat. Golea leitet die Proben mit viel Sachverstand, didaktischem Geschick und Disziplin aber auch mit einem gehörigen Schuss Humor. Den Schwung und die Begeisterung der Sänger möchten der Dirigent und die Vorstände in neue Ziele umsetzen.

Für den 30. Juni 2018 hat man bereits ein Konzertprojekt geplant. Die Chöre werden einige der größten Highlights aus Pop und Rock einstudieren. „Eye of the Tiger“ von Survivor oder „The Show Must Go On“ von Queen und viele andere Hits werden von Stefan Golea selbst arrangiert. Der Veranstaltungsort, die Agnus-Arena auf dem Michaelsberg, ist bereits gebucht. Für interessierte Sänger oder Neueinsteiger ist jetzt die beste Gelegenheit in die Chöre einzusteigen. Der Frauenchor, die HarmoNixen (www.harmonixen. com), probt von 18.30 bis 20 Uhr, der Männerchor, Troubadix (www. mgv-frohsinn-mosbach.de), von 20.15 bis 21.45 Uhr im Sängerheim im Stadtgarten Mosbach.

Nähere Informationen geben die Vorsitzenden Andreas Beuchert, Telefon 06261/5277, und Birgit Marx, Telefon 06261/16989.