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Mosbach

Mosbacher Bürger im Film

Studierende präsentieren „Stadt-Land-Fluss-Geschichten“

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Eine Studentin mit Mikro und Eichhörnchen beim Filmdreh. Foto: pm

Mosbach. Ein Semester haben die Onlinemedien-Studierenden der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Drehbuch geschrieben, Interviews geführt und das Rohmaterial geschnitten. Am Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr, präsentiert der Studiengang zum achten Mal die Filme aus dem Dokumentarfilm-Projekt „Stadt-Land-Fluss-Geschichten.“ Menschen aus der Mosbacher Region, die ganz alltäglich und zugleich doch besonders sind, stehen im Mittelpunkt der Filme. In sechs bis acht Minuten Länge werden in diesem Jahr porträtiert: 
 
- Harald Hannich: Der Jäger, Förster und Besenwirt
 
- Anil Ilerigider: Der Schauspieler mit türkischen Wurzeln 
 
- Christine Eggers: Die preisgekrönte Lehrerin für Geschichte am Nicolaus-Kistner-Gymnasium
 
- Michael Gänßmantel: Der Bewohner der Johannes-Diakonie mit besonderem Lebensmut 
 
- Sonja Kraus: Die Retterin verwaister Eichhörnchen-Babies 
 
- Esther Hofmann: Die Physiotherapeutin und Betreuerin einer Rettungshundestaffel
 
- Ann-Katrin Zimmermann: Die Fleischerin im Familienbetrieb
 
Nach den einzelnen Filmbeiträgen berichten die studentischen Film-Teams und die Protagonisten von ihren Erfahrungen beim Drehen und stellen sich den Fragen des Publikums. 
 
Die Filmpremiere findet im Audimax im Gebäude E der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, statt. 
 
Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter http://stadtlandfluss-geschichten.de.

Kreativ in den Herbstferien

Mosbach. Im Jugendhaus Mosbach ist auch in den Herbstferien wieder ganz schön was los. Neben den regulären Öffnungszeiten am Nachmittag, die für alle interessierten Jugendlichen gelten, haben am Dienstag und Mittwoch, 30. und 31. Oktober, auch wieder die Jüngeren ab acht Jahren die Möglichkeit, ins Jugendhaus Mosbach reinzuschnuppern und bei tollen Kreativangeboten mitzumachen.
 
An den beiden Aktionstagen gibt es jeweils ein Angebot, zu dem sich interessierte Kinder einzeln anmelden können. Natürlich kann ein Kind auch an beiden Angeboten teilnehmen. Beide Aktionen finden jeweils von 10 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugendhauses statt. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.
Am Dienstag besucht Sibylle Beichert das Jugendhaus Mosbach, die mit den Kindern eine magische Endloskarte basteln wird. Für die Karte können originelle Halloween-Motive sowie verschiedene bunte Stempel und Stanzen ganz nach eigenem Belieben ausgewählt werden. Am Mittwoch wird mit Unterstützung von Alexander Friedlein, Arbeitserzieher an der Hardbergschule, ein Kleiderbügelregal aus Holz gebaut und ganz nach Geschmack mit Stoffen und Bändern verziert. Neben dem Basteln und Handwerken bleibt für die Kinder natürlich auch viel Zeit, um die Räume des Jugendhauses zu erkunden, sich in der Halle auszutoben oder einige der Spielgeräte wie zum Beispiel Tischkicker, Billard oder Airhockey auszuprobieren. 
 
Anmeldungen sind bis Donnerstag, 25. Oktober, möglich. Anmeldeformulare sind im Jugendhaus Mosbach und auch online unter www.mosbach.de/Jugend haus erhältlich. Die Mitarbeiterinnen des Jugendhauses stehen bei Fragen auch unter Telefon 06261/915369 zur Verfügung und freuen sich bereits auf erlebnisreiche Aktionstage.

„Das heilige Blut“

Mosbach. Die Mediathek Mosbach hat im Rahmen der 24. Mosbacher Buchwochen die Autorin Anne Grießer eingeladen. Die gebürtige Walldürnerin liest am Mittwoch, 24. Oktober um 20 Uhr in der Mediathek aus ihrem historischen Roman „Das heilige Blut“.
 
Anne Grießer gestaltet ihre Lesungen ausgesprochen lebendig und würzt sie mit Anekdoten aus dem Spätmittelalter. Im Roman „Das heilige Blut“ erzählt sie die Geschichte des Blutwunders im 14. Jahrhundert anhand des Schicksals der jungen Magd Fronika. Zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt, muss sie aus Mainz fliehen und findet Zuflucht beim Priester von Dürn, ihrem Großonkel. Doch wenige Tage später liegt der Priester im Sterben und beichtet ihr, dass er das Blut Christi auf dem Altartuch verschüttete und plötzlich das Antlitz des Herrn erschien. Seine fromme Nichte muss ihm versprechen, das Tuch in die richtigen Hände zu geben. Als das Tuch seine heilenden Kräfte zu zeigen beginnt, gerät sie in höchste Gefahr, denn alle wollen sich des wundertätigen Tuchs bemächtigen.
 
Anne Grießer, geboren 1967 in Walldürn, studierte Bibliothekswesen, Ethnologie, Volkskunde und Germanistik in Stuttgart, Freiburg und Köln. Heute lebt sie in Freiburg und schreibt Krimikurzgeschichten, Romane und Sachbücher. Karten für die Lesung gibt es im Vorverkauf bei Bücher am Käfertörle, Kindlers Buchhandlung und in der Mediathek.

Rettung aus der Dose

Neckar-Odenwald. Es ist alltägliche Routine: Rettungskräfte werden in eine Wohnung gerufen, in der ein Bewohner nicht mehr ansprechbar ist. Das bedeutet, dass die Retter an wichtige gesundheitliche Informationen nicht herankommen. Um dieses Problem zu lösen, führt der Kreisseniorenrat Neckar-Odenwald-Kreis nun eine einfache, aber effektive Lösung ein: Die so genannte Rettungsdose. Diese rote Dose enthält beispielsweise eine aktuelle Medikamentenliste und weitere Hinweise zum Gesundheitszustand des Patienten, so dass Retter und Ärzte in der Klinik sich viel rascher ein Bild machen können.
 
Ursprünglich stammt die Idee aus Großbritannien. Der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe übernahm die Dose dann in Deutschland. Der Kreisseniorenrat bringt sie mit Unterstützung der Lions-Clubs Mosbach und Kleiner Odenwald nun in den Landkreis. Ziel ist es, dass möglichst insbesondere ältere Menschen eine solche Dose in ihrer Wohnung beziehungsweise noch konkreter in ihrem Kühlschrank haben. Denn das macht die Rettungsdose so effektiv. Der Lagerungsort ist mit dem Kühlschrank klar definiert und gut auffindbar. An der Innenseite der Wohnungstür und auf der Kühlschranktür außen findet sich zudem je ein auf die Rettungsdose hinweisender Aufkleber.
 
Ein weiterer wertvoller Effekt der Rettungsdose ist, dass Angehörige oder Nachbarn den Auskunftsbogen mit der Hauptperson gemeinsam ausfüllen können. So spricht man gemeinsam über den Notfall, der immer irgendwann eintreten und wirklich jeden treffen kann.
 
Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel beim diesjährigen Kreisseniorentag am gestrigen Dienstag, 16. Oktober, in Neckargerach. Vorgestellt wurde es vom Kreisseniorenrat zusammen mit Landrat Dr. Achim Brötel, dem Ärztlichen Leiter der Neckar-Odenwald-Kliniken Privatdozent Dr. Harald Genzwürker und den beiden Präsidenten der mit einer Spende beteiligten Lionsclubs. So sollen die ersten 1000 Dosen auf den Weg gebracht werden. Sie werden gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro abgegeben. Als Ausgabeorte sind unter anderem Rathäuser, Apotheken, Arztpraxen und das Seniorenbüro des Kreisseniorenrates geplant.

Kleine Musketiere schwingen den Degen

Mosbach. Nach den Herbstferien können endlich auch die kleinsten Musketiere den Degen schwingen. Der Fecht-Club Mosbach e.V. bietet einen neuen Kinderfechtkurs an. Im Vordergrund stehen neben den Grundlagen des Fechtens, die Entwicklung konditioneller und koordinativen Fähigkeiten. Hier wird unter anderem mit Hilfe zahlreicher Spiele und freudbetonten Übungen der Bewegungsdrang der Kinder unterstützt. Beim Spielen mit gleichaltrigen erlernen die Kinder soziale Fähigkeiten wie Teamarbeit und Kooperation. Alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren können ab Montag, 5. November, gerne im Fechtzentrum des Auguste-Pattberg-Gymnasiums vorbeischauen.

Der Kurs findet wöchentlich montags zwischen 15.30 und 16.30 Uhr unter der Leitung von Übungsleiterin Katharina Poerschke statt. Weitere Informationen und Kontakt per E-Mail an fechtclub-mosbach@gmx.de.