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Sinsheim

Weihnachtskonzert abgesagt

Sinsheim. Das am Samstag, 4. Dezember, um 19 Uhr  im städtischen Kulturquartier „Würfel“ geplante Konzert „Rockin’ around the Christmas Tree“ mit Karl Schramm und Beate Lesser wird aufgrund der aktuellen Stufe des Warnsystems der Landesregierung und im Hinblick auf die Gesundheit und Risikominimierung der Menschen, abgesagt.
 
Die bereits erworbenen Karten können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle, bei der sie gekauft wurden, wieder zurückgegeben werden.

Naturheilverein: Vorträge und Workshops finden online statt

„Ganzheitliches Augenlesen“ fällt aus

Spechbach/Eschelbronn.
Der Naturheilverein Spechbach und Umgebung e.V. informiert:

 
Der Workshop am Donnerstag, 2. Dezember, von 17.30 Uhr bis etwa 21 Uhr mit dem Thema „Märchen über den Sinn von Lebenskrisen“ mit der Referentin Monika Bopp aus Heiligkreuzsteinach fällt als Präsenzveranstaltung aus. Der Vortrag wird als kostenfreie Online-Veranstaltung angeboten. Interessierte richten bitte ihre Anmeldungen hierfür an mo nikabopp@gmx.de. Sie bekommen rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung den Teilnahmelink übersandt.
 
Am Samstag, 18. Dezember, findet von 15 bis circa 18 Uhr der Workshop „Die Rauhnächte – die Zeit zwischen der Zeit“ mit der Referentin Marlene Müller auch als Online-Veranstaltung statt. Anmeldungen hierfür richten Interessierte bitte an sonja-auf-dem-berge@web.de. Nach Erhalt der Teilnahmegebühr in Höhe von 35 Euro für Mitglieder des Naturheilvereins und 40 Euro für Gäste wird der Teilnahmelink übersandt. Die Kontodaten des Vereins sind unter www.NHV-Spechbach.de ersichtlich.
 
Der Impulsabend zum „Ganzheitlichen Augenlesen“ mit der Iris-Interpretin Käthe Nübling, geplant am Freitag, 10. Dezember, kann nicht stattfinden, da dies online nicht möglich ist.
 
Am Donnerstag, 2. Dezember, hat der Naturheilverein Geburtstag und wird 19 Jahre alt. 
 
Mitglieder des Naturheilvereins bekommen regelmäßig den aktuellen Newsletter des NHV. Alle interessierten Personen können unter www.NHV-Spechbach.de immer nachschauen, was geplant und was möglich ist.

Stadtbibliothek: Digitaler Nachweis erforderlich

Sinsheim. Mit dem Eintritt der Alarmstufe II in Baden-Württemberg gilt auch in der Stadtbibliothek Sinsheim die 2G-Regel. Der Zutritt ist nur immunisierten (geimpften oder genesenen) Personen gestattet. Ab sofort gilt gemäß Corona-Verordnung nur noch ein digitaler Impfnachweis. Die gelben Impfbücher alleine reichen nicht mehr aus. Impfausweise oder andere Nachweise in Papierform gelten nur noch in Verbindung mit einem digital auslesbaren QR-Code.
 
Weiterhin ist die Stadtbibliothek verpflichtet, die Geimpft- oder Genesenennachweise mit dem Lichtbildausweis abzugleichen.

„Kinderhilfe Kadongo e.V.“ gibt Waisen eine Perspektive

Hubert und Jutta Hennch sind Mitbegründer des Vereins

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Hubert und Jutta Hennch aus Waibstadt unterstützen seit 20 Jahren Waisenkinder in Kenia. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Vereins „Kinderhilfe Kadongo e.V.“ sammeln sie Spenden, um den Kindern den Besuch eines Kindergartens, den Schulbesuch oder eine Berufsausbildung zu ermöglichen und auf diese Weise eine Perspektive für ihr Leben zu bieten. Foto: Laier

Waibstadt.
(cla) Ihr Motto lautet, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten und seit mittlerweile 20 Jahren engagieren sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich, um Waisenkindern in der Region Kadongo in Kenia zu helfen: Hubert und Jutta Hennch sind Mitbegründer des in Waibstadt gegründeten Vereins „Kinderhilfe Kadongo e.V.“ und ermöglichen mittellosen Kindern mit ihrem Engagement den Besuch von Kindergarten und Schule und verhelfen ihnen im Anschluss zu einer Berufsausbildung.

 
Das Ehepaar aus Waibstadt hat das Projekt von Anfang an mit weiteren Mitstreitern aus dem Kraichgau und der Region rund um Heidelberg mit aufgebaut. Hubert als 2. Vorsitzender und Jutta als Verantwortliche für die Finanzen tragen in der Vorstandschaft Verantwortung. Los ging alles im Jahr 2001, als ein Arbeitskollege Hubert Hennch, der als Sonderschullehrer im Jugendstift Sinsheim arbeitete, davon überzeugte, mit ihm zusammen ein Hilfsprojekt zu starten. Der Arbeitskollege und heutige 1. Vorsitzende des Vereins, Steve Oluoch, der selbst aus Kadongo stammt, erzählte immer wieder von den katastrophalen Lebensbedingungen alleinlebender Kinder, deren Eltern an der Krankheit Aids gestorben sind. Die Hennchs und weitere Arbeitskollegen übernahmen Patenschaften, mit denen die Schulausbildung der Waisenkinder finanziert werden konnte. Nach und nach wurde „dank der sehr treuen Spender und Paten“ mit dem Spendengeld aus dem Kraichgau eine zuvor nicht vorhandene Infrastruktur aufgebaut. „Wir haben mehrere Brunnen gebaut, die Straße befahrbar gemacht, Strom legen lassen. Heute gibt es einen vereinseigenen Kindergarten und eine Berufsschule mit eigener Küche“, berichtet Jutta Hennch. Die Zahnarzthelferin erklärt, dass mit den Spenden, die eingeworben werden, die laufenden Kosten für die Einrichtungen gedeckt werden. „Mit den Spenden tragen wir auch zur Aids-Bekämpfung durch Aufklärungsprojekte in Kadongo bei. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, das Selbstbewusstsein von Mädchen zu stärken und die Aufklärung zu fördern“, führt Hubert Hennch aus. Der Pensionär verweist darauf, dass an den Verein gespendetes Geld ohne Verwaltungskosten direkt vor Ort eingesetzt wird. 
 
Die Region Kadongo liegt acht Kilometer südlich des Äquators in einem schlecht zugänglichen Talkessel in der Nähe des Viktoriasees. Die Menschen, die der Volksgruppe der Luo angehören, leben von Ackerbau und Viehzucht. Aids-Waisen haben normalerweise keine Möglichkeit, einen Kindergarten oder eine Schule zu besuchen. Dadurch verschließt sich ihnen auch die Chance einer Berufsausbildung. Als letzte Konsequenz bleibt ihnen oft nur das Leben auf der Straße in der nahegelegenen Stadt Kisumu, das Prostitution, Drogen oder Kriminalität in ihren Alltag bringt.
 
2016 reiste das Waibstadter Ehepaar auf eigene Kosten nach Kenia und verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Erfolge ihres Vereins. „Die Kinder waren sehr neugierig“, erinnern sich die Hennchs gerne an die Erlebnisse in Kadongo zurück. Als besondere Ehre durften sie den ersten Absolventen der Berufsschule die Zertifikate überreichen. 
 
„Uns geht es sehr gut. Man kann in Kadongo mit wenig Geld unheimlich viel erreichen“, beschreibt Jutta Hennch ihre Motivation für das ehrenamtliche Engagement. „Mittlerweile bringen sich einige von uns ausgebildete Schülerinnen und Schüler vor Ort in die Organisation ein und geben auf diese Weise etwas zurück. Das freut uns sehr“, sagt Hubert Hennch. 
 
Info: Das Spendenkonto des gemeinnützigen Vereins bei der Volksbank Kraichgau hat die IBAN: DE63672922000012464304. Weitere Informationen zum Verein können auf der Webseite www.kinderhilfe-kadongo.de abgerufen werden. Ebenso stehen Hubert und Jutta Hennch unter der Telefonnummer 07263/3745 gerne bei Fragen zum Verein zur Verfügung.

Katholischer Kirchenchor: Sibylle Bauer ist die neue Dirigentin

Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen

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Sibylle Bauer (vorne Mitte) aus Bad Rappenau ist die neue Dirigentin beim Katholischen Kirchenchor Waibstadt, der sich über neue Sängerinnen und Sänger freuen würde. Das Foto wurde vor der Verschärfung der Corona-Verordnung für Chöre aufgenommen. Foto: Laier

Waibstadt.
(cla) Die Messfeier zum ersten Advent in der Stadtpfarrkirche am Sonntagmorgen war gleichzeitig ihre offizielle Einführung in die neue Aufgabe: Sibylle Bauer aus Bad Rappenau ist die neue Dirigentin des Katholischen Kirchenchores. Nun würden sich die Verantwortlichen freuen, wenn sich begeisterte Sängerinnen und Sänger dem Chor anschließen würden und ihn künftig mit ihrer Stimme unterstützen.

 
Es ist pandemiebedingt gerade keine einfache Zeit für Chöre, denn viele Regeln sind einzuhalten, wenn es um das gemeinsame Singen geht. Dennoch ist der Kirchenchor gerade in Aufbruchstimmung dank der neuen Impulse, die Sibylle Bauer bereits gesetzt hat. „Die Ungewissheit, auch in der schwierigen Pandemiephase als kleiner Kirchenchor weiter zu existieren, war groß. Wir waren aber schnell überzeugt, wir wollen auf jeden Fall weiter singen und finden einen Weg“, so die Vorsitzende Doris Heß. Nach dem Weggang des vorherigen Dirigenten Peter Schmid ist man sehr glücklich, eine würdige Nachfolgerin gefunden zu haben. „Das war in dieser nicht leichten Zeit ein riesengroßes Glück. Die Chemie stimmte gleich zu Beginn auf beiden Seiten. Schon bei der ersten Schnupperprobe Ende Juli war klar, das passt“, erzählt Doris Heß. 
 
Bereits seit August leitet Bauer die Proben, die immer donnerstags um 20 Uhr im Josefshaus in Waibstadt unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln stattfinden und zu der Interessierte willkommen sind. In der Euphorie über die neue Freude am Singen nach der langen „Corona-Pause“ und die Zusammenarbeit mit der neuen Dirigentin wurde sogar auf die sonst übliche „Sommerpause“ verzichtet.
 
Die neue Dirigentin Sibylle Bauer wohnt in Bad Rappenau, ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Seit frühester Kindheit begleitet mich die Musik“, sagt sie von sich selbst. Schon mit sechs Jahren begann ihr Klavierunterricht und das Singen entwickelte sich zu ihrer Leidenschaft. „Das Musizieren war ein integraler Punkt während meiner Schulzeit und des Studiums. Neben dem Schul- und Universitätschor durfte ich Erfahrungen im Begleiten von Solisten sammeln. Auch das regelmäßige Musizieren im Gottesdienst war mir schon als Jugendliche sehr wichtig“, erzählt Bauer. Da die Musik laut ihren Eltern „kein Brotberuf“ ist, studierte sie Schmuckdesign. „Vor ein paar Jahren fand ich über die Kirche zur Musik zurück und bekam die Gelegenheit, die C-Ausbildung mit Orgel und Chorleitung zu absolvieren“, sagt Bauer. Kaum fertig mit der Ausbildung, bot sich schon die erste Gelegenheit an, einen Chor zu leiten. Zusätzlich ist sie seit längerem als Organistin in einigen Gemeinden tätig. 
 
Auch den Gottesdienst zum ersten Advent umrahmte der Kirchenchor. Für das Jahr 2022 sind bereits einige Auftritte geplant. „Jede und jeder, der Spaß am Singen hat, ist jederzeit herzlich willkommen“, betont Doris Heß.