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Sinsheim

Rote Kanister entsorgt

Sinsheim-Steinsfurt. Insgesamt 17 rote Kanister mit einem Fassungsvermögen von 20 Litern, die bis zum Rand mit Altöl gefüllt waren, stellte ein Unbekannter in der Nacht von Samstag auf Sonntag illegal auf dem Pendlerparkplatz an der L 592 zur A 6 ab. Woher die Kanister stammen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim. Zeugen, die Hinweise zur Herkunft der Kanister, beziehungsweise zu dem Umweltfrevler geben können, der sie auf dem Park+Ride-Parkplatz „günstig“ entsorgte, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Sinsheim, Telefon 07261/690-0 zu melden.

Ein Dorf unterwegs auf den Spuren Jesu

Ökumenische Gemeinschaftsaktion an Ostern für Familien

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Vor den drei Kreuzen „auf Golgatha“ aus konnte man die Aussicht auf Eschelbach genießen. Foto: pm

Sinsheim-Eschelbach. Von Palmsonntag bis Ostermontag erfreute sich der Sinsheimer Stadtteil zahlreicher Besucher aus nah und fern. Grund hierfür war ein Kreuzweg der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden Eschelbach. Nachdem im Dezember letzten Jahres ein Weihnachtsweg großen Anklang gefunden hatte, wuchs in den folgenden Wochen die Idee, an Ostern Corona konform etwas anzubieten. Mit vereinten Kräften ging man die umfangreichen Vorbereitungen des ökumenischen Projekts an. Viele kreative Ideen wurden entwickelt und der Kreuzweg wurde letztendlich größer als ursprünglich angedacht.
Bis Ostermontag konnten Besucher an insgesamt zehn liebevoll gestalteten Stationen, die letzten Tage im Leben Jesu hautnah miterleben. Herzlich eingeladen waren neben Familien mit Kindern auch weitere Interessierte. Über einen QR-Code konnte man Erzählungen und eigens erstellte Musikbeiträge abrufen oder sich ein Begleitheft mit auf den Weg nehmen. Der 3,5 Kilometer lange Kreuzweg führte zunächst hinauf zur Mehrzweckhalle, in der das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern aufgebaut war. Hierzu hatten die Kindergottesdienstkinder im Vorfeld lebensgroße Bilder der Jünger Jesu angemalt. Der Weg führte anschließend auf das Grundstück des Obst- und Gartenbauvereins, der das Vereinsgrundstück in der Karwoche als Garten „Gethsemane“ zur Verfügung gestellt hatte. 
Am Maierhof war man mit einer weiteren Station zu Gast, an der sich Kinder eigene Holzkreuze fertigen konnten, um diese bis hinauf zum „Goishag“ zu tragen, einer der höchstgelegenen Punkte des Dorfes. Vor den drei Kreuzen „auf Golgatha“ konnte man innehalten, Steine beschriften und diese am Kreuz ablegen aber auch gleichzeitig die grandiose Aussicht über Eschelbach genießen.
Oberhalb der Weinberge führte der Kreuzweg wieder zurück ins Dorf, wo es am Ende entlang der Weinstraße die „Ich-bin-Worte“ Jesu zu entdecken galt. Evangelische und katholische Gemeindemitglieder hatten diese liebevoll in ihren Vorgärten aufgebaut.
Das Kreuzweg-Team war angesichts der großen Besucherzahl überwältigt, es war eine großartige Gemeinschaftsaktion beider Kirchengemeinden für die Menschen vor Ort und weit darüber hinaus. In einer Zeit, in der viele nach Antworten suchen, ein Ende der Pandemie herbeisehnen und sich eine Rückkehr zum Gewohnten wünschen, war es für die Verantwortlichen eine Herzensangelegenheit, die Osterbotschaft hinauszutragen zu den Menschen. 

Parkplätze werden Treffpunkte der Event- und Poser-Szene

Polizeirevier Sinsheim weitet die Kontrollen aus

Sinsheim. (ots) Verschiedene Parkplätze im Stadtgebiet üben seit geraumer Zeit eine hohe Anziehungskraft auf junge Menschen mit ihren Fahrzeugen aus. Dies zum Leidwesen vieler Anwohner, die sich beim Polizeirevier Sinsheim ein ums andere Mal über lauten Motorenlärm, insbesondere in den späten Abendstunden beschwerten.
 
Besonders ins Auge fällt dabei der Schwimmbadparkplatz, der an Wochenenden, insbesondere nach 22 Uhr stark frequentiert ist. Unnötiges Gasgeben, quietschende Reifen und lautes Gegröle bringen die Anwohner insbesondere in den letzten Wochen regelmäßig um ihre Nachtruhe. Mehrere Kontrollen des Polizeireviers Sinsheim bestätigten deren Anliegen, gegen mehrere „Ruhestörer“ wurden bereits Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unnötigen Lärmens im Zusammenhang mit der Benutzung von Fahrzeugen eingeleitet. Am Samstagabend zwischen 21.30 bis 23.30 Uhr wurden in der Spitze 15 Fahrzeuge mit jeweils bis zu zwei Insassen auf dem Schwimmbadparkplatz festgestellt, wobei die meisten Fahrzeuge zwischen 22.30 bis 23 Uhr anwesend waren. Im Durchlauf waren dies wesentlich mehr.
 
Zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, die mit ihren Fahrzeugen, einem BMW und einem Mercedes, durch unnötiges überlautes Aufheulen lassen der Motoren auffielen, wurden verwarnt. Zudem wurden ihnen und auch allen anderen, denen es nicht gelang, sich vor den Streifenwagen rechtzeitig aus dem Staub zu machen, Platzverweise erteilt. Vereinzeltes Kommen und Gehen wurde bis 2 Uhr am Sonntagmorgen wahrgenommen.
 
Darüber hinaus wurden von Samstag auf Sonntag auch die Parkplätze des „Kauflandes“ in der Dührener Straße und der Parkplatz der Badewelt als Treffpunkte junger Menschen mit ihren Fahrzeugen ausgemacht. Platzverweise wurden auch hier ausgesprochen.
 
Bei einer Fahrzeugkontrolle am Sonntagmorgen, kurz vor 3 Uhr, am Hummelberg, wurden vier Personen, nicht Corona gerecht, im Fahrzeug sitzend erwischt. Allen wird demnächst ein Bußgeldbescheid mit der Post zugesandt.
Nach den Erfahrungen in den letzten Wochen, insbesondere an den Wochenenden von Freitagabend bis Sonntagabend, werden die Beamten des Polizeireviers Sinsheim ein wachsames Auge auf das erlebnis- und poserorientierte, überwiegend junge Publikum mit ihren hoch motorisierten Fahrzeugen haben. 
 
Verstöße, ob durch ruhestörenden Lärms, auch im Zusammenhang mit dem Benutzen von Fahrzeugen, oder auch im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung, werden dabei konsequent zur Anzeige gebracht.