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Sinsheim

Zur „Country Time“ in den Wilden Westen

Sinsheim. (abc) Zum 22. Mal lädt der Schützenverein „Diana“ am Freitag und Samstag, 21./22. Juni zur „Country Time“ auf das Clubgelände oberhalb der Mehrzweckhalle. Hunderte Fans des Wilden Westens werden dort erwartet – seien es nun Cowboys, Trapper, Indianer, Nord- oder Südstaatler.
 
Gemäß der Mode der 1860er bis 1880er Jahre gekleidet, bemüht man sich dort um die möglichst authentische Darstellung der Lebensverhältnisse in den USA der damaligen Zeit. Das beginnt schon am Freitagabend, wenn ab etwa 18.30 Uhr „Rolfy goes Country“ zum Line-Dance aufspielt. Dann sind mehrere Trader-Shops geöffnet, die neben authentischer Westernkleidung auch eine große Auswahl anderer Produkte für die Reenactment-Szene bieten. Steaks, Bohnen und Feuerwürste füllen hungrige Mägen, während im „Outdoor Saloon“ allerhand kühle Getränke ausgeschenkt werden. Wer möchte, kann sich außerdem im „Cowboy Saddle Shooting“ versuchen. 
 
Höhepunkt der „Country Time“ ist am Samstag um 19 Uhr die große Kostümparade sowie der Auftritt der Band „Louisiana on Tour“, die das Publikum noch einige Stunden lang unterhalten wird.
 
 

Faustballgrümpelturnier an drei Tagen

Waibstadt. (cla) Heute, am Abend vor Fronleichnam, ist es wieder soweit: Die Waibstadter pilgern bestens gelaunt ins Biesigstadion, um einmal im Jahr drei Tage lang selbst Faustball zu spielen oder einfach nur in gemütlicher Atmosphäre bei einem frisch gezapften Bier Bekannte zu treffen. Der Anlass ist das beliebte Faustballgrümpelturnier, das in jedem Jahr traditionell am Mittwochabend vor Fronleichnam um 18.30 Uhr beginnt und bis in den späten Freitagabend andauert.
 
„Das Erlebnis steht bei diesem Turnier bei fast allen Teilnehmern weit vor dem Ergebnis. Und es ist das letzte überlebende Turnier der guten alten Grümpeltradition in Waibstadt“, erklärt Turnierorganisator Rainer Frommknecht die Popularität dieser Veranstaltung für Nichtaktive. Bei den Herren werden wieder 20 Teams und bei den Damen fünf Teams am Start sein, die aus sportlicher Sicht das komplette Spektrum von gehobenen Faustballamateuren bis zum absoluten Laien, der zum ersten Mal in seinem Leben Faustball spielt, abbilden.
 
Wenn auch gerne betont wird, das Erlebnis sei wichtiger als das Ergebnis, träumt doch fast jeder Teilnehmer davon, mit seiner Mannschaft einmal das Finale zu erreichen. Ein Gänsehautmoment ist dann jedem Hobbysportler garantiert, wenn sein Name am späten Freitagabend unter Flutlicht vom Stadionsprecher angesagt wird und er zur individuellen Einlaufmusik unter dem Applaus hunderter Zuschauer den Rasen betreten darf, um das Endspiel zu bestreiten.
 
Bereits im 37. Jahr wird dieses Turnier ausgetragen. Von Anfang an sind die beiden Teams der musiktreibenden Vereine dabei. „Musikus“ für den Musikverein und „Nix wie Druff“ für die SFZ BigBand. Und es gibt tatsächlich auch einen Sportler, der von Anfang an bei allen 37 Turnieren mitgespielt hat: Gerhard Henrich ist der „Dinosaurier“ unter den „Grümplern“ und wird mit seinem Team „Flying Eagles“ der Kolpingsfamilie selbstverständlich auch im Alter von 70 Jahren wieder auf dem Rasen stehen. „Es ist der Spaß am Spiel“, beschreibt Gerhard Henrich seine Motivation.
 
„Die Geselligkeit neben den Spielen mit vielen Bekannten aus Waibstadt macht das Grümpel zu einem alljährlichen Highlight“, sagt René Deigner, Allrounder beim Traditionsteam „Nix wie Druff“. Jennifer Götz von den „Musiküsse“, dem Frauenteam des Musikvereins, sieht das ähnlich: „Das Besondere am Faustballgrümpel sind die vielen Mannschaften aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Stimmung ist immer gut. Ob man gewinnt oder nur dabei ist, ist zweitrangig. Die Atmosphäre ist das Entscheidende und die ist immer phänomenal.“
 
Aus sportlicher Sicht sind die Tischtennisfreunde vom Team „Zelluloidbomber“ der Titelverteidiger und somit automatisch der Favorit auf den begehrten Wanderpokal. „Wir wollten unbedingt einmal im Leben das Faustballgrümpel gewinnen. Somit ist letztes Jahr ein Traum für uns in Erfüllung gegangen. Die Kameradschaft unter den Teams ist einfach super. Wir werden natürlich versuchen, wieder so weit wie möglich zu kommen, um das Feeling im Finale unter Flutlicht noch einmal erleben zu dürfen. Aber selbst wenn es nicht klappt, werden wir wieder eine Menge Spaß haben“, freut sich Zuspieler Mathias Buchauer bereits.
 
Immer Mitfavorit ist der auf allen Positionen herausragend besetzte „Gentlemens Club“, der in den vergangenen Jahren regelmäßig den Pokal gewinnen konnte, im Vorjahr aber in der Zwischenrunde am Überraschungsteam „Chaos Catenaccio“ scheiterte. Die Orangehemden von „CC“ sind seit 20 Jahren immer am Start und haben sich von den hinteren Plätzen über die Jahre immer weiter gesteigert und sind im vergangenen Jahr erstmals ins Finale einzogen. Aufgrund ihres Titelgewinns beim Waibstadter Hallengrümpel im Winter komplettieren sie in diesem Jahr den engeren Favoritenkreis. Bei den Damen geht der Vorjahressieger „SG-Mädels“ von der Sportgemeinschaft als Favorit ins Turnier.
 
Eine Besonderheit ist sicher auch das „Grümpeltraining“, das allen Teilnehmern in den vier Wochen vor dem Turnier ermöglicht, sich mit dem Faustballsport und den für Viele ungewohnt harten Bällen vertraut zu machen. „Kurz vor dem Grümpel haben wir bei gutem Wetter bis zu 50 Trainingsteilnehmer“, berichtet Rainer Frommknecht. „Das Faustballgrümpel ist ein echtes Highlight im Jahreskalender. Die Atmosphäre begeistert. Wer noch nicht mitgespielt hat, verpasst etwas Besonderes“, sagt Boris Schmitt, der Vorstandsvorsitzende des gastgebenden Turnvereins, der mit den „Mattenbatscher“ der Judoabteilung jedes Jahr selbst mitspielt.
 
Kurz zusammengefasst bringt Jochen Kreth, der Teamchef von „Chaos Catenaccio“, auf den Punkt, was das Turnier aus seiner Sicht ausmacht: „Das Besondere ist das lockere und freundschaftliche Miteinander. Es macht einfach Spaß, mit der Grümpelfamilie drei tolle Tage zu erleben und dabei noch Faustball zu spielen.“

200 Tage bis zu den Heimattagen

Veranstaltungen für den digitalen Kalender und das Programmheft können bis 30. Juni gemeldet werden 

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Bunte Luftballons und Plakate werben fleißig für die Heimattage (entstanden ist das Bild bei der Wochenmarkt-Aktion „Noch 1000 Tage bis zu den Heimattagen ...“). Foto: Stadt Sinsheim 

Sinsheim. Es sind keine 200 Tage mehr bis zum Start des offiziellen Landesfests 2020 in Sinsheim. Der Heimattage-Kalender hat sich bereits gut gefüllt und die Jahresprogrammplanung des Heimattage-Teams schreitet voran. Aktuell werden die bisher gemeldeten Daten für ein Programmheft sowie digital für einen Online-Kalender auf der Webseite www.heimattage-sinsheim.de verarbeitet. Allen Vereinen, Organisationen, Verbänden oder auch Einzelpersonen bietet sich im kommenden Jahr die einmalige Chance, mit eigenen Veranstaltungen oder Projekten ihre „Heimat Sinsheim“ vor einem großen, landesweiten Publikum zu präsentieren. 

Für den digitalen Kalender und das Programmheft können noch bis zum Sonntag, 30. Juni, Veranstaltungen per E-Mail 
heimattage@sinsheim.de oder unter Telefon 07261/404-383 bei der Geschäftsstelle Heimattage gemeldet werden. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen zum offiziellen Landesfest. Voraussetzung für die Aufnahme in das Jahresprogramm ist, dass sich die geplanten Ideen mit den Themen Heimat, Sinsheim, Baden-Württemberg oder den vier Themenschwerpunkten „Heimat.Leben“, „Heimat.Kultur“, „Heimat.Geschichte“ und „Heimat.Moderne“ auseinandersetzen.
 
Im Januar 2020 wird das vielfältige und bunte Jahresprogramm in einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. 
Wer mehr über die Highlights, Aktivitäten und Veranstaltungen der Heimattage 2020 in Sinsheim erfahren möchte, findet den gesamten Überblick unter 
www.heimattage-sinsheim.de/

„Singen in der Allee“

Sinsheim. „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder ... “. Dieser bekannte Spruch passt gut zu einem neuen Angebot der Stadt Sinsheim für alle, die gerne singen und das besonders gemeinsam mit vielen anderen sangesfreudigen Menschen. Zu einem freien offenen Singen in der Allee vor der Musikschule am Mittwoch, 26. Juni, von 19 bis 20 Uhr sind besonders auch ältere Menschen herzlich eingeladen.

Man trifft sich ganz zwanglos zum gemeinsamen Singen von bekannten Liedern, man muss sich nicht anmelden und das Angebot ist kostenlos. Auch wer nicht ganz textsicher ist, kann mitmachen, denn die Liedertexte werden vor Ort verteilt. Das Singen zusammen mit anderen Gesangsfreunden soll viel Freude machen und den Tag entspannt ausklingen lassen. Bei diesem ungezwungenen Treffen sorgen Sabine Ortelt, Joachim Sand und Jörg Burgstahler von der Musikschule für die musikalische Begleitung und viele unterhaltsame Musikmomente. 

 
Die Stadtverwaltung Sinsheim freut sich auf eine rege Beteiligung und wünschen allen „Allee-Sängern“ ganz viel Spaß bei diesem besonderen Liederabend in der Allee.