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Wiesloch / Walldorf

Arthur ist im Tierheim eingezogen

Ein Herdenschutzhund gehört nicht in die Stadt

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Eine konsequente Erziehung und enger Kontakt zu Menschen ist für einen Herdenschutzhund wie Arthur sehr wichtig. Foto: Tom Tatze

Walldorf. Auch bei Hunden gibt es eine Art „Modeerscheinung“. Herdenschutzhunde sind seit einiger Zeit genauso ein Phänomen. Diese Hunde werden oft weitergereicht, da man ihnen in der Stadt nicht gerecht werden kann. Im Tom-Tatze-Tierheim in Walldorf ist nun Arthur eingezogen, ein zweijähriger Kangal-Mix. Er hatte in seinem Leben bereits drei Vorbesitzer! Rassebedingt befindet er sich noch im Wachstum und erinnert in seiner Art an Teenager. Wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hat, ist er zu seinen Menschen sehr verschmust und lieb. 
 
Die Gründe für seine vielen Vorbesitzer sind in der Rasse zu suchen. Denn wer sich im Vorfeld nicht mit Herdenschutzhunden auseinandersetzt, wird schnell überfordert sein. Einer solchen Rasse kann man nicht in der Stadt gerecht werden. Ursprünglich sollte ein solcher Hund auf seine Herde aufpassen und sie vor Feinden schützen. Dazu wurde auf eine hohe Selbstständigkeit und Durchsetzungsfähigkeit Wert gelegt. Schnell eigenständige Entscheidungen treffen, das klingt zunächst schön, kann sich aber zu einem Problem entwickeln. 
 
Solche Hunde wollen nicht um jeden Preis gefallen. Auch wenn Arthur ein grundsätzlich freundlicher Hund ist, er wird sich bei Fremden immer sehr wachsam verhalten und unter Umständen schnell reagieren. Hunde wie Arthur brauchen eine sinnvolle Aufgabe. In der Erziehung muss man besonders konsequent sein. Übertriebene Härte ist vollständig zu vermeiden. Vertrauen und innere Autorität überzeugen ihn mehr. 
 
Ein enger Kontakt zum Menschen ist daher für Herdenschutzhunde sehr wichtig. Bindungsfördernde Aktivitäten führen dazu, dass der Hund – wenn er dem Menschen vertraut – sein Handeln nach dem Menschen richtet, statt selbst zu entscheiden. Ein „Paradies“ für Herdenschutzhunde, wie Arthur einer ist, ist ein großes eingezäuntes Grundstück ohne Nachbarn. Vertrauen und innere Autorität überzeugen ihn, und wenn seine Menschen erst einmal seine Liebe und Respekt errungen haben, wird Arthur (fast) alles für sie tun.
 
Neugierig geworden? Erkundigen Sie sich im Tom-Tatze-Tierheim, lassen Sie sich Zeit bei der Entscheidung und geben Sie Arthur dann ein neues Zuhause auf Lebenszeit – Kontakt: Tom-Tatze-Tierheim, Nußlocher Straße 108, 69190 Walldorf, Telefon 06227/ 1057, www.tierschutz-wiesloch.de

Online-Rundgang

Lokale Agenda Leimen

Leimen. Ab sofort können Interessierte die Geschichte des historischen Leimener Ortskerns online auf www.stadtrundgang-leimen.de erkunden. An der Umsetzung maßgeblich beteiligt ist die Lokale Agenda Leimen, die in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in zahlreichen Sitzungen und mit Liebe zum Detail die Geschichte des Ortskerns rekonstruiert und liebevoll aufgearbeitet hat. Am 28. Mai gab Oberbürgermeister Hans D. Reinwald den Stadtrundgang mit einem symbolischen Knopfdruck frei: „Wir laden Sie dazu ein, die Geschichte Leimens auf einer interaktiven Zeitreise zu erleben. Auch für Einheimische gibt es Neues zu erfahren: Woher hat der Franzosenturm seinen Namen? Wer besuchte den Spiegelsaal des Palais Seligmann, wo verlief die Stadtmauer und welche Geschichte steckt hinter dem Bärentorplatz? Dies und mehr erfahren Sie, wenn Sie die entsprechenden Punkte auswählen.“

 
Zusätzlich zum Online-Rundgang werden in den kommenden Wochen in der Nähe der Sehenswürdigkeiten in Leimen-Mitte Schilder angebracht, die in kurzer Form über die Geschichte informieren. Ein QR-Code wird auf das Online-Angebot mit den ausführlichen Informationen verlinken.

Auszeichnung von ehrenamtlich Tätigen

Jetzt Meldungen abgeben

Wiesloch.
„Kennen Sie Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld, aus Vereinen, Kirche, Organisation, der Nachbarschaft, oder anderen Projekten, die sich schon lange ehrenamtlich engagieren? Dann schlagen Sie diese doch für eine Ehrung durch die Stadt Wiesloch vor!“, so der Aufruf .

 
Der Gemeinderat hat schon vor einigen Jahren Ehrungsrichtlinien für die Stadt Wiesloch mit allen Ortsteilen beschlossen. In diesen Ehrungsrichtlinien sind alle Möglichkeiten der Auszeichnungen auf kommunaler Ebene erfasst. Demnach können bis zum 30. Juni eines jeden Jahres Bürgerinnen und Bürger Personen für eine Ehrung vorgeschlagen werden, die sich mindestens 10 Jahre ehrenamtlich bürgerschaftlich für die Allgemeinheit engagiert haben. Auch vorgeschlagen werden kann bürgerschaftliches Engagement Junger Menschen. Bürgerschaftliches Engagement sollte schon in jungen Jahren beginnen. Es wichtig, Energie und Einsatz im Besonderen von jungen Menschen zu würdigen. 
 
Mit der Ehrung soll das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen aus Wiesloch, die sich neben Schule/Studium oder Lehre/Beruf für soziale Themen einsetzen, anerkannt und gewürdigt werden. 
 
Die Ehrungen erfolgen für die Jugendlichen in zwei Altersgruppen (10 bis 16 und 17 bis 25 Jahren). 
 
Vorschlagsberechtigt sind alle Gemeindeorgane, Schulen, Vereine, Kirchen, Organisationen sowie alle Bürgerinnen und Bürger. Bei der Ehrung der jungen Menschen kommt es im Übrigen nicht auf die Dauer, sondern auf die Intensität des Engagements an. Eine Ehrenamtsjury entscheidet über die eingegangenen Bewerbungen und beschließt, ob diese den Verleihungsgrundsätzen entsprechen. 
 
Die Ehrungsrichtlinien und die entsprechenden Antragsformulare können im Internet unter www.wiesloch.de/pb/ehrungen (Rubrik Familie und Bildung > Ehrenamtliches Engagement > Ehrungen) gefunden werden oder bei der Stadt Wiesloch angefordert werden. Bitte bis zum 30. Juni die Vorschläge an die Stadtverwaltung Wiesloch, Marktstraße 13 schicken oder per E-Mail senden an c.froeschle@wiesloch.de. Für Fragen steht Carmen Fröschle unter Telefon 06222/84-213 gerne zur Verfügung.