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Wiesloch / Walldorf

Unerhörte Meisterwerke mit dem BosArt Trio

Walldorf. Unerhörte Meisterwerke und dazu jede Menge an BosArtigkeiten auf höchstem Niveau versprechen Wolfgang Schäfer, Hans Hachmann und Reinhard Buhrow zum Auftakt der neuen Konzertreihe der Stadt. Besser bekannt sind die drei „hochkarätigen Musiker im Ruhestand“ – so der Musikbeauftragte der Stadt, Professor Gerald Kegelmann, – als „BosArt Trio“, das in Walldorf schon mehrfach zu Gast war und mit seinem Esprit begeisterte.
 
Das Trio wird am Donnerstag, 21. Februar, das Rathaus-Foyer ab 20 Uhr in ein Musikkabarett verwandeln und virtuose Parodien auf nahezu alles, was in der klassischen Musik heilig ist, bieten. Dies in der bewährten Mischung aus Information und Schabernack, gewürzt mit Witz, Ironie und einer angemessenen Portion Klamauk. Schon die Namensgebung des Trios in Anlehnung an das welt berühmte „Beaux Arts Trio“ zeugt vom Hintersinn der drei Herren, die seit Anfang der 1980er Jahre erfolgreich gemeinsam unterwegs sind. Sie lernten sich einst an der Musikhochschule Freiburg kennen.

Reinhard Buhrow, der Mann am Klavier, war Dozent für Klavier an der Freiburger Musikhochschule; Hans Hachmann arbeitete als leitender Musikredakteur beim SWR und ist nach wie vor musikwissenschaftlich tätig, unter anderem für den „Heidelberger Frühling“ und Wolfgang Schäfer, emeritierter Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Frankfurt am Main, ist künstlerischer Leiter der Staufener Musikwoche und als Dirigent nach wie vor gefragt.

 
Eintrittskarten für das Konzert sind zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, bei Bücher Dörner, Bahnhofstraße 8, und im Rathaus, Nußlocher Straße 45, erhältlich.

Junges Ensemble in seltener Besetzung

Konzert mit dem Badischen Posaunenquartett Mannheim am Sonntag, 17. Februar  

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Das Badische Posaunenquartett Mannheim ist am Sonntag in der Evangelischen Stadtkirche zu Gast. Foto: pm
 

Wiesloch. Am Sonntag, 17. Februar, um 17 Uhr findet in der Evangelischen Stadtkirche Wiesloch ein Konzert mit dem Badischen Posaunenquartett Mannheim statt. Zu hören sind Originalwerke des 20. Jahrhunderts und Arrangements von der Renaissance bis zum Impressionismus für die seltene Besetzung mit Alt-, Tenor- und Bassposaunen. Das Badische Posaunenquartett Mannheim gründete sich im April 2018. Die Musiker lernten sich während des gemeinsamen Musikstudiums an der Musikhochschule Mannheim kennen. Sie haben bereits ihre Abschlüsse als Orchestermusiker abgelegt und befinden sich jetzt in einem gemeinsamen Zusatzstudium für Kammermusik. 

 
Gründungsmitglied des Ensembles ist auch Sebastian Harras, der seit Mai 2018 die Leitung des Evangelischen Posaunenchores Wiesloch innehat und nun mit diesem Konzert in Wiesloch seinen „Einstand“ als Instrumentalvirtuose gibt. Außerdem musizieren: Johann Schilf, Ilja Danilov und Henry van Engen. Teils sind die Musiker Preisträger des Hochschulwettbewerbes der Musikhochschule Mannheim 2017, sammelten Orchestererfahrung unter anderem am Staatstheater Mainz, dem Nationaltheater Mannheim, den Würth Philharmonikern, den Baden-Baden Philharmonikern und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Das junge Ensemble setzt sich zum Ziel, die große musikalische Bandbreite des Posaunenspieles aufzuzeigen, unter anderem mit eigens für das Ensemble arrangierten Kompositionen, und ihre gemeinsame Freude daran zu Gehör zu bringen.
 
Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte zur Kostendeckung wird gebeten. 

Ein Liebesfilm zum Valentinstag

Wiesloch/Walldorf. Der Filmclub Wiesloch-Walldorf zeigt am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr im Luxor-Filmpalast passend zum Valentinstag den ungewöhnlichen Liebesfilm „Maudie“ der Kanadierin Aisling Walsh. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Drama erzählt sie die Geschichte der Malerin Maud Lewis. Im Zentrum des Films, der Mauds Leben von 1938 bis zu ihrem Tod 1970 begleitet, steht neben ihrer Kunst die Beziehung zum kauzigen Everett Lewis, bei dem sie als Hausmädchen anheuert und der später ihr Ehemann wird. Maud leidet an Arthritis. Die körperlich stark eingeschränkte Frau beginnt während ihrer Arbeit für den mürrischen Fischhändler Everett zu malen und ihr Talent wird von der Kunstszene entdeckt. Ihre ersten Bilder verkaufte sie für zwei Dollar das Stück, heute erreichen Maud Lewis’ Landschafts- und Tierminiaturen auf dem Kunstmarkt fünfstellige Dollar-Beträge. 
 
Maud, die kränkliche, hinkende Künstlerin, und Everett, der durch Grunzlaute kommunizierende Einsiedler, sind ein Liebespaar ohne Romantik und Kerzenschein. In dem kleinen Ort in Nova Scotia lebt Maud, und sie malt. Sie malt, was sie sieht, wenn sie aus dem Fenster schaut. Der Wechsel der Jahreszeiten mit einem eisigen, schneereichen Winter, einem Sommer voller Fliegen und zwischendrin goldenem Himmel und strahlend klarer Luft bestimmt den Rhythmus ihres Lebens.
 
Die Regisseurin verleiht ihren Figuren, die von Sally Hawkins als Maud und Ethan Hawke als Everett ideal verkörpert werden große Nähe und Ehrlichkeit. Die beiden spielen diese auf unterschiedliche Weise versehrten Wesen sehr eindrucksvoll. Der Film feiert in Maud eine Frau, die als unerschütterliche Optimistin Mut macht, dem Leben ins Auge zu blicken und sich von niemandem etwas vorschreiben zu lassen. Sie nimmt ihr Schicksal an, gibt niemals auf und findet für sich ein Leben, mit dem sie glücklich werden konnte.

„Mühoi auf dem Olymp“

Mühlhausen. (rka) Über viele Jahre war die Prunksitzung ein Höhepunkt im Mühlhäuser Veranstaltungskalender. Unter den verschiedenen Mottos wie „Flowerpower“, „Vampire“, „Piraten“, „Märchen“ durfte gelacht, gesungen, geschunkelt und getanzt werden. Nun haben sich die engagierten Aktiven „schweren Herzens“ entschlossen, mit der diesjährigen Sitzung am Samstag, 23. Februar, um 19.31 Uhr in der Kraichgauhalle den Abschied von dieser traditionellen Fastnachtsveranstaltung zu feiern. Gerade deshalb haben die Verantwortlichen der „Initiative Prunksitzung“ nochmals ein tolles, abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Die Griechen und die Götter müssen verrückt sein – Mühoi auf dem Olymp“.

Natürlich wünschen sich die Veranstalter für die Abschiedssitzung viele Besucher, die noch einmal gemeinsam lachen, klatschen, schunkeln und tanzen. Gruppen und Vereine haben die Möglichkeit, Karten unter folgenden Kontaktadressen vorzubestellen: Matthias Stang, Telefon 06222/9508630, E-Mail: initiative- prunksitzung@web.de; Christina Hillenbrand, Telefon 06222/ 7691020, E-Mail saengerbund 1869@online.de. Ein Vorverkauf findet am Sonntag 17. Februar, von 11 bis 12 Uhr, im Bürgerhaus statt. Restkarten können dann im Kaufhaus Sauer und bei der Volksbank erworben werden. 

„Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n“

Sandhausen. Am Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, sind Les Troubadours und Alexander Rajcsányi in der Gemeindebibliothek Sandhausen zu Gast. Sie präsentieren „Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n“ und haben bei ihren Reisen Leben, Lust und Liebe im Gepäck. Eine poetisch-musikalische Tour durch Europa! Der Eintritt kostet 8 Euro. Karten sind in der Bibliothek erhältlich, Telefon 06224/9332-30.