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Wiesloch / Walldorf

Diljemer Spieleabend und Leseabend

Leimen. Das evangelische Pfarramt Leimen-St. Ilgen lädt herzlich zum Diljemer Spieleabend am kommenden Freitag, 16. Februar, in der Zeit von 18 bis 22 Uhr im Martin-Luther-Haus in der Leimbachstraße 16, in Leimen ein.

Für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit Kindern ab acht Jahren stehen Gesellschaftsspiele (Brett- und Kartenspiele) bereit und dürfen gerne auch mitgebracht werden.

Getränke und Knabberzeug werden von den Veranstaltern gestellt.

In gemütlicher Runde gibt es ebenfalls im Martin-Luther-Haus am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr bei Getränken und Snacks eine bunte Vorstellung von Kinderbüchern (Wimmel-, Märchen-, Lieder- und Vorlesebücher und Lach- und Sachgeschichten). Der Lese-Abend richtet sich an Eltern von Kindern bis sechs Jahren.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis Freitag, 16. Februar, bei Kerstin Nowarra, Telefon 06224/926778, oder Martina Fürbach-Weber, Telefon 06224/ 13373, gebeten.

Mit Teamgeist und Spaß in die 2. Runde

Auch für Vereine und private Teams – jetzt anmelden

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Michael Müller, Andreas Barth, Jochen Wier, Dietmar Pfähler, Bürgermeisterin Staab, Matthias Zander, Roger Jentschek und Volker Lauble (v.l.n.r.), hier beim Pressetermin bei „Anpfiff ins Leben“, freuen sich gemeinsam auf den 2. Volksbank Firmenlauf. Foto: Pfeifer

Walldorf. Ob die Kakerlaken und die Ikea-Taschen wieder an den Start gehen, wissen Stefan Hamann und Michael Müller von der Hamann and Friends GmbH zwar noch nicht, doch dass der zweite Firmenlauf der Volksbank Kraichgau in Walldorf wieder ein großer Spaß werden dürfte, steht – nicht nur für sie – fest. Am 9. Mai geht der Firmenlauf für Vierer-Teams in die zweite Runde auf die 5-Kilometer-Strecke mit dem Waldstadion als Start und Ziel. Der Startschuss fällt um 18.30 Uhr. Sportliche Spitzenleistungen stehen erneut nicht im Vordergrund, sondern Teamgeist und Spaß. Gewertet werden nur die Teamleistungen. Preise gibt es nicht nur für das schnellste Team, sondern auch für die tollsten Kostüme, das älteste Team oder auch die Firma mit den meisten Läuferinnen und Läufern. 2017 machte hier die SAP das Rennen, das älteste Team brachte es auf 250 Jahre und die Kakerlaken kamen beim Kostüm auf den ersten Rang. Aber auch, wer nur im normalen Sportdress und gemeinsam mit Verwandten, Freunden oder Bekannten mitläuft, ist willkommen. Matthias Zander, Vorstandsmitglied der Volksbank Kraichgau, wird auf jeden Fall am Start sein. Er bildete bei einem früheren Lauf schon einmal ein Team mit weiteren Vorstandsmitgliedern und weiß, dass das gemeinsame Trainieren auch den Gemeinschaftssinn enorm fördert.

Bürgermeisterin Christiane Staab hat nur beste Erinnerungen an die Premiere des Firmenlaufs: „Es herrschte tolle Stimmung, das Wetter hat mitgespielt, es war super.“ Beeindruckend fand sie auch, wie viele Menschen unterwegs waren, um die Läuferinnen und Läufer anzufeuern. 2017 waren 462 Läuferinnen und Läufer von 39 unterschiedlichen Firmen dabei. In diesem Jahr streben die Veranstalter 500 bis 700 an. Da zu Organisation und Ablauf äußerst positive Rückmeldungen kamen, läuft mit kleinen Optimierungen alles wie gehabt. Für die After-Run-Party im Foyer der Astoria-Halle, bei der die Sieger geehrt werden und ein DJ auflegt, verspricht Michael Müller mehr Sitzplätze als im letzten Jahr.

Neu ist die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Anpfiff ins Leben e. V. Wie Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender des Vereins, berichtet, werden mehrere Anpfiff-Teams an den Start gehen. Mit dabei ist eine Laufgruppe des Bereichs „Bewegungsförderung für Amputierte“. Der 26-jährige Jochen Wier und der 60-jährige Volker Lauble werden mit Karbonfederprothesen laufen. Jochen Wier hat damit schon Erfahrung, denn er hat damit schon Marathonläufe gemeistert. Für Volker Lauble, der vor seiner Amputation Halbmarathonläufer war, wird es der erste längere Lauf sein. Beide wollen Menschen, die ihr Schicksal teilen, motivieren, nicht aufzugeben.

Anmeldung: Wer am 9. Mai dabei sein will, kann sich ab sofort bis 4. Mai auf der Homepage www.firmenlauf-walldorf.de anmelden.

„Gemeinsam wohnt man besser“

Wiesloch-Walldorf. Am Donnerstag, 15. Februar, 20 Uhr endet die Herbst-Winter-Saison des Filmclubs Wiesloch-Walldorf mit der Komödie „Gemeinsam wohnt man besser“. Die Geschichte einer zunächst unfreiwilligen Wohngemeinschaft hat der französische Regisseur François Desagnat mit viel Situationskomik in Szene gesetzt. Eigentlich suchte der pensionierte und einsam lebende Arzt Hubert (André Dussollier) nur eine Putzfrau. Durch ein Missverständnis bekommt er aber keine Putzfrau, sondern eine junge und quirlige Mitbewohnerin: die Studentin Manuela (Bérengère Krief), die den eher griesgrämigen Witwer Hubert „adoptiert“ und wieder auf Touren bringt. Der französische Filmtitel lautet denn auch „Adopte un veuf – Adoptier einen Witwer“.

Manuela kann Hubert dazu überreden, in der geräumigen Wohnung zwei weitere Mitbewohner aufzunehmen, die Krankenschwester Marion und den Anwalt Paul-Gérard. Die Mehrgenerationen-WG gerät in einige Turbulenzen, denn jedes WG-Mitglied bringt seine Macken und Probleme mit. Dass es trotz alledem besser ist, die Höhen und Tiefen gemeinsam zu meistern, versteht sich bei diesem Film von selbst. Eintrittskarten zum Preis von 5,50 Euro können vorab im Luxor Filmpalast Wiesloch-Walldorf unter der Rufnummer 06227/ 5449544 reserviert und bis eine Stunde vor der Vorstellung abgeholt werden.

Medizinischer Durchbruch oder Grenzüberschreitung?

Walldorf. In der Öffentlichkeit macht derzeit ein Verfahren Schlagzeilen, das als CRISPR-„Genschere“ präzise Eingriffe in das Erbgut von Mikroben, Pflanzen und Tieren möglich macht und künftig auch beim Menschen Anwendung finden könnte. In den USA wurden im letzten Jahr mehrere Gentherapien gegen schwere Erkrankungen zugelassen, die aber noch nicht die CRISPR-Genschere nutzen. Diese Methode ist derzeit noch mit Risiken, Unwägbarkeiten und technologischen Hürden verbunden. Sollte sich die bisherige Entwicklung fortschreiben lassen, muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Menschen bald ein Werkzeug in der Hand haben werden, mit dem sie sich selbst genetisch verändern können.

Denkbar sind auch Eingriffe, die nicht medizinisch begründet sind, sondern bei denen es um eine „Optimierung“ des eigenen Körpers oder der Leistungsfähigkeit geht.

Bei der Bewertung möglicher Konsequenzen unterscheiden Biowissenschaftler, Mediziner und Ethiker zwischen einer genetischen Veränderung normaler Körperzellen oder aber von Samen- und Eizellen, der sogenannten Keimbahn. Ein Eingriff in die Keimbahn würde bedeuten, dass eine genetische Veränderung nicht nur ein Individuum beträfe, sondern vor allem auch auf alle künftigen Nachkommen übertragen würde.

1997 hat die Unesco dem menschlichen Genom einen besonderen Status als gemeinsames Erbe der Menschheit zugesprochen. Sollte es als Grundlage des Menschseins mit seiner Vielfalt und Individualität durch den Menschen prinzipiell nicht angetastet werden? Oder sind Eingriffe zur Heilung schwerer Erkrankungen gerechtfertigt, auch wenn dies einen Dammbruch für nicht medizinisch begründete Wünsche darstellen könnte?

Aufgeschreckt durch Keimbahnexperimente in China und den USA hat der Deutsche Ethikrat im Herbst 2017 eine globale politische Diskussion und internationale Regulierung sowie eine informierte Meinungsbildung der Zivilgesellschaft gefordert.

Punktsieben lädt alle Interessierte daher am Sonntag, 18. Februar, um 19 Uhr ein, sich über dieses Thema kompetent informieren zu lassen. Für diesen Abend sind mit Professor Michael Boutros und mit Professor Philipp Stoellger ein Biochemiker und ein Theologen eingeladen, um sich dem Thema von der naturwissenschaftlichen und der ethisch-theologischen Seite her zu nähern.
Die Veranstaltung findet im evangelischen Gemeindehaus in der Schulstraße 4 in Walldorf statt.

Weitere Informationen unter: www.punktsieben.org.

„Es klingt nicht so böse wie es gemeint ist“

Wiesloch. Matthias Weiss ist Gratwanderer zwischen passioniertem Pessimisten und unverbesserlichem Weltverbesserer, zwischen Axt im Walde und Diplomat, Menschenfeind und Botschafter der Liebe. Was widersprüchlich klingen mag, sind doch bloß verschiedene Zustände und Seiten (s)eines Wesens, die sich allesamt in seinem Programm Gehör verschaffen.

Er besingt Erlebtes und Überlebtes, Fundsachen und Erfundenes, Wunden und Wunder, allzeit getreu seiner Prämisse „Es klingt nicht so böse wie es gemeint ist“. Etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen und Ereignissen aus dem wahren Leben sind alles andere als zufällig. Er findet das Glück im Unglück, den Fluch im Segen, setzt sein Ego vor die Tür und blickt der Zukunft hinterher. Er verrät, was wäre, wenn und singt ein ganzes Lied über nichts.

Gleichermaßen virtuos mit dem Klavier wie mit der Sprache dreht und wendet er nur allzu gern des Lebens sicher geglaubte Koordinaten und stellt mehr Fragen als er Antworten gibt. Doch am Ende wird alles gut … wie im richtigen Leben.

Matthias Weiss erhielt den Publikumspreis Chanson- und Liedwettbewerb „Troubadour“ 2013, Stuttgart und den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2016, Förderpreis.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 16. Februar, um 20 Uhr im Palatin. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 14 Euro und an der Abendkasse 17 Euro (jeweils zuzüglich Gebühren).